Zum achten Mal wurde der Länderpokal im Hallen-Boccia ausgetragen
In der Vohenstraußer Dreifachturnhalle rollte den ganzen Tag der kleine Lederball

Im ersten Spiel traten die Spieler des BVS-Weiden gegen die Boccia-Spieler aus Thüringen an. Bild: dob
Sport
Vohenstrauß
16.06.2016
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(dob) Dank des neuen Wahl-Vohenstraußers Teddy Östreicher wissen nun auch die heimischen Sportfreunde die Sportart Hallen-Boccia zu schätzen. Die Dreifachturnhalle war Austragungsort für den Boccia-Länderpokal des Deutschen Behindertensportverbands (DBS).

Nach der Deutschlandhymne fiel der Startschuss für den Wettbewerb mit elf Mannschaften. Nachdem im Vorjahr der Pokal nach dreimaligem Gewinn ins Saarland ging, stand heuer ein neuer Cup bereit. DBS-Beauftragter und Hauptorganisator Teddy Östreicher informierte, dass mit Berlin und Sachsen-Anhalt bald zwei neue Landesverbände hinzukommen würden. Zum achten Mal trafen sich die Boccia-Spieler zur Austragung des Länderpokals. Im Modus Jeder gegen Jeden bestritten die Mannschaftden die Vor-, Zwischen- und Endrundenspiele. Interessante Spielzüge mit den kleinen Lederbällen waren zu sehen. Als Gastgeber durfte der BVS-Weiden als eigene Mannschaft ohne Ländermodus antreten. Das Team mit Hans Stock, Martin Mahl, Karl Voit und Friede Kastl machte es spannend bis zum Schluss. Lange Zeit waren sie der große Favorit und gaben sich lediglich den Mannschaften aus Saarland und Niedersachsen geschlagen.

Die Überraschung landeten jedoch die Boccia-Spieler aus Baden, die den Pokal mit 17 Pluspunkten mit nach Hause nehmen durften. Im direkten Vergleich holte sich der Vorjahressieger Saarland gegen den Gastgeber mit jeweils 16 Pluspunkten die Silbermedaille und der BVS-Weiden musste sich mit der Bronzemedaille und dem dritten Platz zufrieden geben.

Dahinter folgten: 4. Rheinland-Pfalz (+ 14 Punkte); 5. Nordrhein-Westfalen (+ 13); 6. Bayern 1 (+ 9); 7. Bayern II (+ 8); 8. Team Oberpfalz; 9. Thüringen; 10. Rheinland-Pfalz II im direkten Vergleich vor Niedersachsen, die damit den elften Rang einnahmen. Als Schiedsrichter war unter anderem der Flossenbürger Josef Pohl vom Landesverband Bayern und zugleich Sportwart und Abteilungsleiter des Behinderten- und Vitalsportvereins (BVS) Weiden eingesetzt.

Im evangelischen Gemeindehaus fand am Abend die Pokalverleihung und Siegerehrung bei einem gemütlichen Abend statt. Vorsitzende Sabine Birner bedankte sich für den "wunderbaren Tag" mit fairen Spielen. Sie hoffte, dass alle Teilnehmer mit ihren Leistungen zufrieden waren. Laut Östreicher seien sehr faire Spiele ausgetragen worden und so brauchte er lediglich zweimal einschreiten. Der nächste Länderpokal wird am 10. Juni 2017 beim Gewinner in Weinheim in Baden ausgerichtet.
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