230 Vorschulkinder zu Gast bei der Polizeiinspektion Vohenstrauß
Nachbohren bei der Polizei

Verkehrserzieher Bernhard Dobmayer (hinten, Zweiter von rechts) bekam in den vergangenen Tagen von 230 Vorschulkindern Besuch. Bettina Gietl aus Pirk, Anna Gall aus Irchenrieth und Theresa Ernstberger (von links nach rechts) begleiteten die Kinder. Bild: dob
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Vohenstrauß
23.07.2016
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"Ein Verbrecher bekommt Wasser und Brot", da ist sich der sechsjährige Noah aus Leuchtenberg ganz sicher. Aufgeregt besichtigt er mit seinen Kindergartenkameraden die Haftzelle bei der Polizeiinspektion Vohenstrauß.

Einsperren will er sich aber dann doch nicht lassen, auch nicht auf Probe. Beim Besuch der Vorschulkinder in der Polizeidienststelle war wieder allerhand geboten. Mit erwartungsvollen Blicken sah sich Verkehrserzieher Bernhard Dobmayer während der vierzehntägigen Besuchsaktion konfrontiert.

"Habt ihr einen Verbrecher in der Zelle?", "Wann musst Du schießen?", bohrte Jakob vom katholischen Kindergarten Don Bosco nach. Dobmayer empfing heuer insgesamt 230 Vorschulkinder aus 16 Kindergärten und der Schulvorbereitenden Einrichtung aus dem gesamten Inspektionsbereich.

Neben der Haftzelle und den Handschellen ist der Streifenwagen meist der Höhepunkt bei den Besuchen. Mit dem Film "Herr Bollo lebt gefährlich" gab Dobmayer den Kindern wertvolle Tipps für den zukünftigen Schulweg. Anhand des Gurtschlittens, den die Ortsgebietsverkehrswacht Vohenstrauß zur Verfügung stellte, zeigte er den Kindern, was passiert, wenn man sich im Auto nicht anschnallt.

Mit einem Polizeikinderausweis und bereichert mit viel neuem Wissen verließen die Abc-Schützen begeistert die Dienststelle. Inspektionsleiter, Erster Polizeihauptkommissar Martin Zehent, ist vom präventiven Erfolg dieses Aufwands überzeugt. "Die Kinder bekommen ganz zwanglos Kontakt mit der Polizei und trauen sich, auch einen Polizisten auf der Straße anzusprechen." Finanziell unterstützt zudem der Verein "Bürger- und Polizei - Partner für Sicherheit" die Besuchsaktion.
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