Acht Temposys-Geräte an Kommunen übergeben
Für ein Lächeln bremsen

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (Mitte) überreichte die Temposys-Geräte an seine Amtskollegen. Auch Polizeichef Andreas Schieder (Dritter von links) und Verkehrserzieher Bernhard Dobmayer (Zweiter von links) freuten sich, dass die Gemeinden die Apparate einsetzen. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
15.11.2016
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Ein lachendes oder grimmiges Gesicht begrüßt bald in sechs Gemeinden die Verkehrsteilnehmer. Das lassen sich der Verein "Bürger und Polizei - Partner für Sicherheit" und die Kommunen einiges kosten.

(dob) Bürgermeister Andreas Wutzlhofer hatte in der Jahreshauptversammlung des Vereins mit Erstem Polizeihauptkommissar Martin Zehent eine Sammelbestellung für Temposys-Geräte organisiert, die nun ausgeliefert worden sind. Die Stadt Vohenstrauß sowie die Gemeinden Tännesberg, Waldthurn, Pleystein, Leuchtenberg und Bechtsrieth nutzten dieses Angebot und schafften sich eines oder mehrere Apparate an.

Dadurch erreichte der Initiator bei der Firma "Datacollect" einen Preisnachlass und erwarb so kostengünstig acht modulare Geschwindigkeitsanzeigen, die mit Radartechnologie sowie Hochleistungs-LEDs arbeiten und für mehr Verkehrssicherheit stehen.

Dem Verein ist die Prävention ein Herzensanliegen. Da es in der Vergangenheit "die Gerichtsbarkeit gut mit unserem Verein meinte und uns großzügig Bußgeldauflagen zuwies", entschloss sich der Vorstand mit Wutzlhofer und Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer, jeweils 400 Euro pro Gerät als Zuschuss an die Kommunen zu überweisen. Den Rest von 1900 Euro schultern die Gemeinden selbst.

Subjektives Gefühl


Der direkte Zusammenhang zwischen Fahrzeuggeschwindigkeit sowie die Anzahl und Schwere von Unfällen ist eine bekannte Tatsache. Untersuchungen haben gezeigt, dass eine durchschnittliche Reduzierung der Fahrzeuggeschwindigkeit um fünf Kilometer pro Stunde bis zu 20 Prozent weniger Unfälle nach sich ziehen kann. Waldthurns Bürgermeister Josef Beimler will das Gerät an der Vohenstraußer Straße anbringen. "Da wird einfach zu schnell gefahren." Die Gemeinden können damit jetzt selbst entscheiden, an welchen Plätzen die tatsächlichen Geschwindigkeiten erfasst und statistisch ausgewertet werden sollen. Dadurch lasse sich genau ermitteln, zu welchen Zeiten zu schnell gefahren wird. Oft werde das subjektive Gefühl der Anwohner, dass zu schnell gefahren werde, nicht bestätigt. Polizeihauptkommissar Andreas Schieder, derzeitiger Inspektionsleiter in Vohenstrauß, freute sich über das Interesse der Rathauschefs, diese Geschwindigkeits-Messanlagen zu installieren.
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