An einem Nachmittag um die Welt
Schulfest des Sonderpädagogischen Förderzentrums

Frankreich ist eine Reise wert. Jedenfalls staunten die Besucher des Schulfestes des Sonderpädagogischen Förderzentrums nicht schlecht, was es dort alles zu entdecken gibt. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
04.07.2016
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Ein Gegenmittel für das düstere Regenwetter hatten zwar weder Schüler noch Lehrer. Die Stimmung lassen sich die Besucher des Schulfestes am Sonderpädagogischen Förderzentrum aber nicht vermiesen. Unter dem Motto "Länder der Welt" reisten sie durch ferne Gegenden und entdecken fremde Kulturen.

Bei einem bunten Schaulaufen im großen Schulgebäude des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) bewiesen die Schüler große Gastgeberqualitäten. Pünktlich um 14 Uhr stürmten am Samstag Besucher zu dem Fest. Schülerin Vanessa Keit begrüßte die Gäste mit einer Choreografie, die sie mit Förderschulstudienrätin Anja Grundler einstudiert hatte. Als die afrikanische Hymne Siyahamba ertönte, tauchten die Besucher in fremde Welten ein.

Von Island bis Italien


Auch Sonderschulkonrektor Michael Raab und Rektor Manfred Böhm begrüßten die Gäste und luden sie zu einer Entdeckungstour durch die verschiedenen Themen-Räume ein, die die Schüler nach wochenlanger Vorbereitung präsentierten. Mit einer Laufkarte erkundeten die Gäste die "Länder". "In Island sind die kleinen Pferde zu Hause, und neuerdings bringt dieses Land auch ganz tolle Fußballspieler hervor", machte Raab neugierig.

Bella Italia dagegen sei allseits für die gute Küche bekannt. Deshalb hieß das Motto in diesem Themenbereich: "Schmecken auf Italienisch". Susanne Meggenrieder und Christian Strasser testeten beim großen Schwedenquiz, wie gut sich die Besucher in den Themen Währung und kulturellen Besonderheiten in den skandinavischen Ländern auskennen.

Während die Frage nach dem Schwedischen König bei vielen für Stirnrunzeln sorgte, waren sich alle bei der Suche nach einer berühmten Kinderbuchautorin sicher - Astrid Lindgren. Körperlich beweisen konnten sich die Gäste bei den "Schottischen Highland-Games" im angrenzenden Winkler-Garten. Kreativität war beim "Schmuckbasteln in Afrika" angesagt.

Bunte Schautafeln zeigten zudem, wie die Menschen in Kenia leben und wie sich ihre Kultur von unserer unterscheidet. Das französische Boúle-Spiel kam im Land des Eiffelturms zu neuen Ehren. Dazu gab es Käse und Baguette. Im Bereich Brasilien spielte König Fußball die entscheidende Rolle - deswegen bauten die Schüler dort eine Torwand auf.

Tolle Ideen sammelten die Jugendlichen in den Schülerfirmen, die sie den Besuchern zum Kauf anboten. So manche fantasievoll gestaltete Glückwunsch- oder Beileidskarte wanderte über den Schultisch. Ihre handwerkliches Können präsentierten die Schüler zudem in Unikaten.
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