Angelika Dineiger feiert am 29. Februar Geburtstag
Alles außer gewöhnlich

Ein Auslandssemester während ihres Studiums führte Angelika Dineiger im vergangenen Jahr nach China. In der Hafenstadt Dalian stand dabei auch Entspannung am Strand auf dem Programm. Bild: hfz
Vermischtes
Vohenstrauß
27.02.2016
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Ist es Glück oder Pech - in jedem Fall ist es etwas Besonderes, wenn man am Schalttag, dem 29. Februar, zur Welt kam. Stellvertretend für alle, die am Montag Geburtstag feiern, wünschen wir Angelika Dineiger alles Gute. Ihr Leben verlief vom ersten Tag an ziemlich außergewöhnlich.

Die 24-Jährige ist die Tochter des Vohenstraußer Ehepaar Peter und Barbara Dineiger. Durch die langjährige Arbeit des Vaters in der Entwicklungshilfe war es die Familie von jeher gewohnt, im Ausland zu leben und andere Kulturen kennenzulernen. Diesem Grundgedanken ist Angelika treu geblieben. Inzwischen hat die junge Frau ihr Chemiestudium in Regensburg abgeschossen.

Schon allein wegen ihres Geburtsdatums sind Sie etwas Besonderes. Sie wurden am 29. Februar 1992 geboren. Wie und wo feiern Sie am Montag diesen besonderen Tag.

Dineiger: Zumindest vergisst niemand meinen Geburtstag, weil er in der Tat besonders ist. Ich werde an dem Tag im Zillertal Skifahren.

Wann feiern Sie, wenn kein Schaltjahr ist?

Dineiger: Wenn kein Schaltjahr ist, feiere ich am 1. März. Viele Leute gratulieren mir aber auch schon am 28. Februar. Geschenke akzeptiere ich natürlich an beiden Tagen.

Nicht nur der Tag ist besonders, auch Ihr Geburtsort ist außergewöhnlich: San Salvador. Wie kam es dazu beziehungsweise was machten Ihre Eltern zu der Zeit in San Salvador?

Dineiger: Meine Eltern waren zu der Zeit beruflich in San Salvador und haben ein paar Jahre dort gewohnt. Die ersten drei Jahre meines Lebens habe ich dort verbracht.

Wann genau sind Sie zur Welt gekommen? Durch die Zeitverschiebung könnte es sein, dass in Deutschland zu dieser Stunde bereits der 1. März war.

Dineiger: Ohje, die Uhrzeit weiß ich nicht genau. Ich glaube es war etwa 7 Uhr in der Früh. Das heißt in Deutschland war es damals 13 Uhr, aber immer noch der 29.

Wie sah Ihr Lebensweg seitdem aus und wie sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Dineiger: Ich habe nach meiner Zeit in El Salvador vier Jahre in Deutschland, fünf Jahre in Nicaragua, wieder vier Jahre in Deutschland, und dann zwei Jahre in Sambia verbracht. In Sambia habe ich auch mein Abitur (ein internationales Abitur) gemacht. Von 2010 bis letzte Woche studierte ich dann Chemie in Regensburg, und habe eben jetzt meinen Masterabschluss. Zukunftspläne habe ich noch keine Konkreten. Ich werde mich demnächst auf Jobsuche begeben, will aber erst einmal ein wenig Urlaub machen.

Sind sie häufig in Vohenstrauß? Haben Sie noch engeren Kontakt zu Freunden und Bekannten?

Dineiger: In Vohenstrauß bin ich eher selten - das letzte Jahr habe ich größtenteils in China verbracht wegen eines Auslandssemesters. Viel Kontakt mit Vohenstraußern habe ich leider nicht, aber Freunde von meiner Zeit am Elly-Heuss-Gymnasium in Weiden treffe ich noch ab und zu.
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