Ausbau der Bahnhofstraße
Straßenbau wie am Schnürchen

Die Ausbauarbeiten in der Bahnhofstraße gehen im Eiltempo voran. Kommende Woche kehrt kurz Ruhe ein, da die Firma eine Woche Betriebsferien macht. Der Zeitplan gerät dadurch nicht ins Wanken. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
11.08.2016
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Die Zwischenbilanz beim Ausbau der Bahnhofstraße ist äußerst positiv. Vohenstraußer, die den Bauverlauf regelmäßig beobachten, kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Die Arbeiter gehen an vielen Stellen gleichzeitig zu Werke. War zunächst die Bauzeit bis Ende Oktober kalkuliert, dürfte die Fertigstellung bereits Mitte bis Ende September realisierbar sein, informiert Polier Roland Liegl von der Firma Schieder aus Bechtsrieth. "Die Arbeiten laufen ohne jede Verzögerung." Für die überwiegend fertige rechte Straßenseite stadtauswärts wurden nur rund zwei Monate benötigt. "Wir versuchen zudem und soweit möglich, ohne größere Verkehrsstörungen zu arbeiten."

Komplette Sperrung nötig


Liegl bittet die Verkehrsteilnehmer allerdings, auf die Arbeiter im Straßenraum erhöhte Rücksicht zu nehmen. Kurze Stockungen können immer wieder kurzfristig auftreten. "Manchmal hat man regelrecht das Gefühl, die fahren einem das Hinterteil weg", wird Liegl deutlich. Für die Abfräsarbeiten und die Asphaltierung muss die Bahnhofstraße für circa drei Tage komplett gesperrt werden, erklärt Dietmar Hammerl von der planenden Bamler Bauingenieur GmbH. Er lobt die schnelle und vor allem präzise Bauausführung der Firma Schieder. Die Umleitung in dieser Zeit führt über ein kurzes Stück der Wallstraße, zur Siedlerstraße und Pleysteiner Straße bis zum Sägmühlweg zur Retzstraße und in Altenstadt beim Restaurant "Tuli" wieder auf die Altenstadter Straße.

Behindertengerechte Bushaltestellen auf beiden Straßenseiten sollen ein weiterer Beitrag zu einer möglichst barrierefreien Stadt sein. Die Haltestelle in Richtung Ortsmitte wird neu auf Höhe der Zahnarztpraxis Zilbauer eingerichtet. In der kommenden Woche legen die Straßenbauarbeit für eine Woche eine Pause ein, bevor es in der 34. Kalenderwoche im Reststück bis zur Poststelle an die Abtragung der alten Oberflächen und der Entfernung der bisherigen Randeinfassungen geht.

Bis Anfang Oktober rechnen die Verantwortlichen mit der Auftragung der Asphaltfeinschicht auf der Hauptstrecke. Zumindest will die Firma Schieder mit dem Polier die Arbeiten in dieser Schnelligkeit weiter vorantreiben. Vor dem Gasthof "Zur Post" pflasterten die Arbeiter bereits die gesamte öffentliche Fläche mit Kleinsteinpflaster.

705 000 Euro Kosten


Die gesamte Auftragssumme beträgt 705 000 Euro. Natürlich gab es bei dieser problemlosen Durchführung für die beteiligten Arbeiter auch schon ein Extra-Lob von Bürgermeisters Andreas Wutzlhofer, der begeistert ist, dass die Arbeiten wie am Schnürchen ablaufen.
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