AWO-Jahreshauptversammlung
Tagesbetreuung auf Probe

Erich Völkl (Mitte) gehört seit 40 Jahren dem AWO-Ortsverband an. 25 Jahre sind es bei Helmut Mittelmeier (rechts). Stellvertretender AWO-Vorsitzender Josef Schmid (links) ehrte auch Christa Schmid aus Eslarn (Zweite von rechts) und Theresia Pöpperl aus Pleystein (Zweite von links). Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
24.11.2016
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Nach dem dritten Anlauf glückt die Jahreshauptversammlung der Vohenstraußer Arbeiterwohlfahrt in der Sozialstation dann doch noch. Für die erkrankte Vorsitzende Karin Gesierich springt Stellvertreter Josef Schmid ein.

(dob) Maria Kaldun meldete einen stetigen Aufwärtstrend in der Entwicklung der AWO-Sozialstation. Allerdings verlange der Bau der Tagespflegeeinrichtung von den Angestellten viel Kraft. Denn während im Büro der normale Tagesbetrieb mit Einstellungs-, Betriebs- oder Patientengespräche laufe, gingen die Montagearbeiten mit Lärm- und Schmutzbelästigungen gleich nebenan voran. Der Einzug sei im April geplant.

Treffen jeden Dienstag


Mit der Tagesbetreuung habe die Pflegestation bereits mit einer Art Probelauf begonnen. Jeden Dienstag treffen sich Patienten am Nachmittag in der Sozialstation, um sich einem Gedächtnistraining oder anderen Zeitvertreiben zu stellen. Dabei entwickelten die Senioren schon ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl. Leider konnte man vorerst gar nicht alle Leute, die dieses Angebot nutzen wollen, aus Platzgründen aufnehmen, bedauerte Kaldun.

Im neuen Gebäude könnten die Patienten am frühen Morgen gebracht oder abgeholt werden und am Abend kehren sie wieder zurück in ihre gewohnte Umgebung. In einem eigens dafür vorgesehenen Ruheraum könnten sich die älteren Herrschaften dann auch zum gewohnten Mittagsschläfchen zurückziehen, stellte Kaldun nach Fertigstellung des Neubaus in Aussicht. Mit diesem Probelauf wollen die Betreuer schon erste Erfahrungen in der Tagespflege sammeln.

In der Sozialstation sind 33 Mitarbeiterinnen beschäftigt, die sich um 133 Patienten kümmern. Der Ortsverband hat 67 Mitglieder. Allerdings stünden im nächsten Jahr durch die Vergrößerung der Sozialstation schon etliche Bewerber für den Eintritt in den Ortsverband bereit.

Weniger gute Nachrichten ließ Seniorenclubleiterin Gabriele Gmeiner verlauten. Leider zögen viele Männer und Frauen in Pflegeheime um, so dass die Gruppe immer kleiner werde. "Es sollten unbedingt neue Senioren zu uns stoßen", wünschte sie sich. Busfahrten seien längst nicht mehr rentabel und so konzentrieren sich die Treffen auf Vohenstrauß. Die Adventsfeier am 13. Dezember müsse vom Gasthof "Drei Lilien" in eine andere Gaststätte verlegt werden, da der Wirt nicht mehr für weniger als 25 Personen aufsperren wolle, bedauerte Gmeiner. Deswegen habe man sich erstmals für die Weißbiergaststätte Behringer entschlossen. Schatzmeisterin Kaldun informierte anschließend über den Kassenbestand. Josef Kreisl lobte die sehr akkurate Arbeitsweise.

Treue Mitglieder


Danach überreichte Schmid treuen Mitgliedern Ehrennadeln, Urkunden und Geschenke. In 40 Jahren hat sich Erich Völkl, der stets für das soziale Gewissen der Menschen eintritt, viele Verdienste erworben. "Solche Erichs bräuchten wir viel, viel mehr", wünschte sich Schmid. 25 Jahre sind es bei Helmut Mittelmeier aus Altenstadt. 10 Jahre: Christine Zehent (Pleystein), Annemarie Weidl, Irmgard Thielsch und Doris Köhr (Vohenstrauß), Christa Schmid (Eslarn), Theresia Pöpperl (Pleystein) sowie Ernestine Bartl (Straßenhäuser).
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