Benefizkonzert der Weidener Metro-Big-Band für Verein „Hoffnung für Menschen“
Zündende Rhythmen bringen Blutdruck in Wallung

"Mit Swing in den Mai" hieß es in der Stadthalle beim Benefizkonzert für den Verein "Hoffnung für Menschen". Die 20 Musiker der Metro-Big-Band beschenkten die 140 Zuhörer mit klassischem Glenn-Miller-Sound. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
03.05.2016
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Big-Band-Sound allererster Güte erlebten die 140 Besucher beim Benefizkonzert für den Verein "Hoffnung für Menschen" mit der Weidener Metro-Big-Band unter Leitung von Roland Riedlbauer in der Stadthalle. Die Leidenschaft der Musiker sprang sofort auf das Publikum über.

Zündende Rhythmen von Glenn Miller, Bobby Darin, Count Basie, Alan Brandt, Milton DeLugg, Bert Kaempfert, Woody Herman, Victor Lopez und Otis Redding brachte den Blutdruck der Zuhörer in Wallung. Und gerne hätte das eine oder andere Paar einen flotten Tanz aufs Parkett gelegt.

Viele Welthits


Der schier unverwüstliche Musikstil überzeugte die Anhänger auf ganzer Linie. Die Combo präsentierte unter anderem Welthits wie "Little Brown Jug", "A Tisket a Tasket" oder "Blue Moon" und die "Moonlight Serenade". Im klassischen Glenn-Miller-Sound ließen die vier Saxofone und eine leitende Klarinette beim "A String of Pearls" aufhorchen.

Dr. Lothar Kiehl führte durch das Programm. Zwischendurch konnten sich die Gäste an einem abwechslungsreichen Büfett bedienen. Die unbestrittenen Glanzpunkte setzten die Soli im "Bari Bari good", "All of me", "Moten Swing", "L.O.V.E", "Caribbian Dance und "Easy Money". Natürlich erhörten die Musiker den fordernden Applaus nach Zugaben und ließen die Titel "Respect" und "Easy Money" folgen. Ein Hauch der großen weiten Welt wurde zumindest musikalisch an diesem Abend spürbar.

Thomas Ebnet aus Waldthurn, Vorsitzender des vor zwölf Jahren auf Initiative von Pfarrer Antony Soosai (Neukirchen zu St. Christoph) gegründeten Vereins, hieß vor allem Bürgermeister Andreas Wutzlhofer und Pleysteins Altbürgermeister Johann Walbrunn mit ihren Ehefrauen willkommen. Ziel des Vereins sei es, möglichst vielen armen und bedürftigen Menschen in der Heimat des Pfarrers in Südindien zu helfen.

Dank an Initiator


Vor allem Initiator Dr. Kiehl galt sein Dank, der sich wiederholt mit seinem sozialen Engagement für den Verein einsetzte und auch dieses Konzert eingefädelt hatte. Für 300 Euro unterstützt der Verein in Indien zum Beispiel den Kauf einer Milchkuh. Bedürftige Familien erhalten die Tiere als Existenzgrundlage und mit dem Milchverkauf schaffen sie sich eine Grundabsicherung. Wichtig sei, dass bei diesem Projekt ein Drittel der Unterstützung zurückbezahlt wird und somit aus drei gespendeten Kühen eine Kuh direkt in Indien finanziert werden kann, nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe".
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