Bezirksjugendtag des Bayerischen Sportschützenbundes
„Im Ehrenamt wird man weißer und weiser zugleich“

Mit Valentin Kellner und Nicole Wittmann (links) sind zwei Vertreter aus dem Sportschützengrenzgau Vohenstrauß im Bezirksjugendschützengremium vertreten. An der Spitze stehen weiterhin Monika Meier-Lechner und Katharina Glaser aus dem Nordgau (vorne, von rechts). Bezirksjugendsprecher ist Wolfgang Bock (rechts). Bezirksschützenmeister Roland Roith (Mitte) war zum letzten Mal in seiner Funktion anwesend. Bild: dob
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Vohenstrauß
17.03.2016
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Oberlind. Der Schützenverein "St. Thomas" war Gastgeber für den Bezirksjugendtag des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB), zu der auch die stellvertretende Landesjugendleiterin Ivonne Vogt aus München angereist war. Allerdings waren relativ wenige Jugendliche mit ihren Jugendleitern gekommen.

Bei den zäh verlaufenden Neuwahlen blieben dann auch einige Posten unbesetzt, da sich von den Teilnehmern niemand durchringen konnte, ein Amt zu übernehmen (Im Blickpunkt) . Da halfen auch die Bitten von Gausportleiter Florian Frischmann nichts.

Bezirksjugendleiterin Monika Meier-Lechner erinnerte an die verschiedenen Bezirkswettbewerbe, bei denen Paulus Kellner und Andreas Bäumler von den "St.-Thomas"-Schützen erste Plätze beim Shooty-Cup bei der SG Almenrausch Diesenbach in der Disziplin Luftpistole holten. Das Mitarbeiterseminar findet vom 24. bis 26. Juni in der Blockhütte in Weiden statt.

Gut etabliert habe sich laut Meier-Lechner der Wettbewerb um den Oberpfalzpokal, an dem sich alle sechs Gaue im Leistungszentrum am Höhenhof beteiligten. Platzierungen: 1. Donaugau, 2. Juragau, 3. Sportschützengrenzgau Vohenstrauß, 4. Nordgau, 5. Stiftlandgau und 6. Regentalgau. Nach jahrelanger Suche freute sich die Bezirksjugendleiterin sehr, dass nun mit Sebastian Humbs ein engagierter Luftpistolentrainer am Werk ist.

Gute Jugendarbeit


Neuigkeiten aus München brachte stellvertretende Landesjugendleiterin Ivonne Vogt mit. Nachdem der bisherige Landesjugendsekretär an die Universität nach Augsburg wechsle, gestalte sich die Stellenbesetzung äußerst schwierig. Deswegen habe sie nun übergangsweise den Part Ausbildung und Finanzen übernommen.

Stadtrat Heinrich Rewitzer dankte den Verantwortlichen in den Schützenvereinen, "die sich hervorragend um die Jugendarbeit kümmern". Der Umgang mit Schusswaffen erfordere große Sorgfalt. Rewitzer überreichte eine private Spende an die Bezirksjugendleiterin.

Letztmals in seiner Funktion als Bezirksschützenmeister war Roland Roith anwesend. Bei der Bezirksschützenneuwahl in Pleystein werde er bekanntlich nicht mehr kandidieren. Lobesworte erhielt erneut Sebastian Humbs. Das Bogentraining laufe wie bisher weiter.

Großer Verlust


Allerdings gebe es Probleme im Gewehrbereich, seit sich Trainer Manfred Scherz (Leute) zurückzog. Er habe die Nachwuchsschützen unheimlich motiviert. "Wir verlieren einen ganz großen Mann des Nachwuchsschützensports." Bisher sei die Stelle nicht wieder neu besetzt.

Weiter werde im Landesverband ein Jugendhaus heiß diskutiert. Sollte es kommen, werde der Standort in Oberfranken liegen, da es dort die höchsten Fördermittel gebe. Dazu werde bei den Vereinen eine Online-Umfrage durchgeführt, um den Bedarf zu ermitteln. Der Bezirksschützentag geht am 16. und 17. April in Pleystein über die Bühne. Roith bat alle jungen Teilnehmer, ein Ehrenamt anzunehmen, da viel an Erfahrung zurückkomme. "Im Ehrenamt wird man weißer und weiser zugleich."
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