Biwakfest der Reservistenkameradschaft wieder ein großer Erfolg
Schützenpanzer das Zugpferd

Mal aus der Fahrerluke schauen oder einfach nur auf einem Panzer stehen: Für viele junge Besucher war das Kettenfahrzeug beim Biwakfest am Wochenende auf alle Fälle eine Attraktion. Bild: fjo
Vermischtes
Vohenstrauß
21.08.2016
106
0

"Erst kamen sie nicht. Dann wollten sie nicht mehr nach Hause." Max Krichenbauer brachte es als einer der vielen Helfer auf den Punkt, was die Reservistenkameradschaft am Wochenende bei ihrem Biwakfest mitmachte.

Angenehme und vergnügliche Stunden bot der Verein von Samstagnachmittag bis Sonntagnacht an der Alten Turnhalle und hielt dazu ein reichhaltiges Verpflegungsangebot bereit. Beinahe die ganze Woche zuvor fieberte das Organisationsteam auf den Termin hin und investierte jede Menge Freizeit in den Aufbau des Festplatzes. Spätestens als der 36-Tonner aus Oberviechtach mit seiner siebenköpfigen Besatzung einfuhr, wussten die Mitglieder: "Nun ist es geschafft. Die Feier kann beginnen."

Seit Jahren erweist sich das Schauobjekt der Vohenstraußer Patenkompanie als Zugpferd für den Festauftakt. Heuer stellte das 3. Panzergrenadierbataillon 122 mit Oberstabsfeldwebel Eduard Pröls und Hauptmann Rayk Engel einen Schützenpanzer vom Typ Marder 1A3 zur Verfügung. Das kam nicht nur beim Nachwuchs gut an, sondern auch sehr viele Gäste interessierten sich für das Innenleben mit Zahlen und Daten rund um das große Kettenfahrzeug.

Beide Führungskräfte unterstrichen die Verbundenheit zur Stadt Vohenstrauß, woraus sich eine Unterstützung des Festprogramms "alljährlich gerne wiederholen lässt". Herrschte am Samstag rund um den Panzer reges Interesse, so hielt sich das Besucheraufkommen insgesamt lange in Grenzen. Vorsitzender Werner Pickel sah dies den Wetterkapriolen geschuldet. Erst zum späten Abend hin füllten sich die Sitzplätze, auch rund um das große Lagerfeuer.

Schweinshaxen lockt


Die gute Akzeptanz durch viele Vereinsabordnungen sowie der Bevölkerung aus der ganzen Region zauberte schließlich doch noch ein Lächeln ins Gesicht des Vorsitzenden: "Das wird von Jahr zu Jahr mehr. Unser Biwakfest ist beliebt und wird gut angenommen." Mit dem Angebot an gegrillten und gesurten Schweinshaxen landete der Verein einen weiteren Volltreffer. In den von der Stadt zur Verfügung gestellten Marktbuden gab es darüber hinaus eine stolze Auswahl weiterer Köstlichkeiten. Einsetzender Regen scheuchte das Publikum später hinein ins geräumige Festzelt. Ein kurzer Ausfall der Beleuchtung steigerte die gute Stimmung zur Musik der Band "Feiermelder". Die Reihen leerten sich um Mitternacht in einem ungewohnt schleppenden Tempo. Die letzten Gäste verließen die Veranstaltung erst am frühen Sonntagmorgen.

Trotzdem hieß es für manche Ehrenamtliche früh raus, denn das Programm am zweiten Festtag startete mit einem Weißwurstfrühschoppen. Die Kameradschaft freute sich wieder über den Besuch der CSU-Stadträte um Bürgermeister Andreas Wutzlhofer. Sehr gut verlief dann der Sonntag, nicht zuletzt wegen des schönen Wetters. Rund 100 Portionen Schweinebraten gingen zur Mittagszeit über die Ausgabestelle.

Überraschungsband


Das Fest selbst war am Nachmittag für viele Vohenstraußer eine feste Station im Sonntagsspaziergang oder die üppige Kuchen- und Tortentheke sogar dessen Ziel. Als Überraschungsband sorgte das Quartett "Quaderback" bis weit in die Nacht hinein für den musikalischen Rahmen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.