Böhmischbruck feiert Kirchenpatrozinium
Ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott

Zum Patroziniumsgottesdienst Mariä Himmelfahrt schmücken sich die Ministrantinnen in Böhmsichbruck alljährlich mit prächtigen Blumenkränzen und werden so zu farbigen Tupfern im Gotteshaus.
Vermischtes
Vohenstrauß
19.08.2016
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Böhmischbruck. Bei herrlichem Festtagswetter feierten die Ortsteilbewohner mit dem Ruhestandspriester Gerhard Dirscherl und dem ehemaligen Vohenstraußer Kaplan Markus Daschner den Patroziniumsgottesdienst ihrer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Daschner, der ab September Pfarrer in Perkam im Landkreis Straubing-Bogen wird, kommt immer wieder gerne an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück.

Blick auf den Feiertag


Die Ministranten hatten ihre Häupter mit Blumenkränzen geschmückt. "Wir feiern heute das Fest unserer Zukunft", lenkte Geistlicher Rat Dirscherl den Blick auf den Feiertag. Es gehe darum, dass Gott Maria nach ihrem Tod mit Leib und Seele in den Himmel aufnahm und so ihr Leben vollendete.

Im Blick auf Maria gehe es aber auch um uns selbst, führte der Geistliche aus. "An Maria will Gott uns zeigen, was er uns nach unserem Tod zugedacht hat: neues und ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott, mit allen Heiligen und mit allen Menschen, die zu Gott gekommen sind." Oft genug müssten wir "uns mit dem Tod beschäftigen, weichen ihm aus oder lenken von ihm ab". Der Gedanke an den Tod lasse uns erschrecken und verstummen. "Wir müssen uns mit dem Tod beschäftigen, wenn Angehörige, Verwandte, Freunde und Arbeitskollegen sterben. Wenn es schreckliche Unglücke, Krieg oder Terroranschläge mit vielen Toten gibt und wenn das Kirchenjahr uns mit seinen Gedenktagen im November erinnert."

Kirche als Mittelpunkt


Trotz dieses Festtags trete der Tod ins Blickfeld, denn an diesem Tag könne ein helles Licht auf dieses Geschehen fallen. "Der Tod ist nicht das Letzte, was mit uns geschieht", erklärte Dirscherl. Immer, wenn er von Vohenstrauß her kommend hinunter ins Pfreimdtal fahre und die Gegend überblicke, falle ihm der Zwiebelturm, das Wahrzeichen der Pfarrkirche, in die Augen.

"Ist sie wirklich der Mittelpunkt unseres alltäglichen Lebens und Handelns?", hinterfragte der Pfarrer. Die Gläubigen sollten sich immer wieder neu in Erinnerung rufen: "Was dort beim Ewigen Licht im Tabernakel verborgen liegt, ist ein unermesslicher Schatz." Der Kirchenchor unter Leitung von Daniela Bock begleitete die Messe. Stephanie Kurzka spielte an der Orgel.
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