Brandschutzerziehung in der Grundschule
„Grisu“ nimmt Angst

Wann hat man schon einmal einen komplett ausgerüsteten Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr im Klassenzimmer? Die Drittklässler gingen bei der Brandschutzerziehung mit Peter Grosser auf Tuchfühlung. Immer dabei: Feuerwehrdrache "Grisu". Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
10.03.2016
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Einen Feuerwehrmann in Atemschutzmontur im Klassenzimmer zu erleben ist für Schüler nicht alltäglich. Peter Grosser, Vorsitzender der Stützpunktwehr, hat alle Drittklässler der Grundschule über die richtige Reaktion im Brandfall aufgeklärt. Das Absetzen eines Notrufs gehört genauso dazu wie das richtige Verhalten in verrauchten Räumen. Außerdem führte er in der Lernwerkstatt ein Verbrennungsszenario vor.

Die Viertklässler dürfen später die Atemschutzstrecke im Feuerwehrhaus bewältigen. Wenn ein Feuer ausbreche, müssten die Kinder unbedingt Ruhe bewahren und richtig handeln, appellierte Grosser. Damit die Mädchen und Buben die ungewöhnlichen und befremdlich wirkenden Atemschutzmasken-Geräusche wahrnehmen konnten, hatte Grosser die Rettungshaube dabei, die Brandopfern über den Kopf gestülpt wird. "Habt ihr Angst vor mir?", fragte er die Kinder im Schutzanzug mit Atemschutzmaske und der 25 Kilogramm schweren Sauerstoffkapsel auf dem Rücken.

Vor allem der Feuerwehrdrache "Grisu" schien die anfängliche Scheu schnell abzubauen. Die Lehrer Susanne Ottmann, Dorit Schmid, Susanne Staudinger und Katja Meidenbauer hatten die Schüler in die Brandschutzerziehung eingewiesen. Künftig sollen die Kinder bis zur vierten Klasse in dieser Hinsicht regelmäßig geschult werden.
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