BRK-Gemeinschaft erinnert an verstorbene Helfer und Gönner
Grenzen des Lebens

Der evangelische Stadtpfarrer Peter Peischl und Dekan Alexander Hösl feierten mit der Rotkreuzgemeinschaft einen Gedenkgottesdienst in der Simultankirche in Altenstadt.
Vermischtes
Vohenstrauß
06.10.2016
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Altenstadt. Für die Rotkreuzgemeinschaft ist es seit Jahren guter Brauch, sich einmal im Jahr in einem Gedenkgottesdienst an die vielen verstorbenen Rotkreuzhelfer, Gönner und Sponsoren zu erinnern. Dekan Alexander Hösl und der evangelische Stadtpfarrer Peter Peischl überschrieben die Messe in der Simultankirche mit einem Auszug des Evangeliums mit Lazarus: "Es lag aber einer krank. . .".

Manche Episode eines Lebens beginne so und ende später am Grab, hob Pfarrer Peischl in seiner Predigt hervor. "Das Leben, eine Krankheit zum Tode?" Philosoph Søren Aabye Kierkegaard formulierte es folgendermaßen: "Leben um zu sterben. Der Tod ist uns in die Wiege gelegt." Jeder kenne solche Momente, in denen das Leben fraglich werde und nur noch der Tod sicher erscheine.

Mut zugesprochen


Momente, in denen vielleicht die Ur-Frage allen Lebens nur zu deutlich zu spüren sei. Wer bin ich? Wohin gehe ich? Was soll dieses Leben? Fragen, die in den Krisen des Lebens oft sehr deutlich zutage treten und denen man sich gerade an den Grenzen des Lebens unvermittelt, ungeschminkt stellt. Es gehe aber darum, Christus in den Blick zu bekommen, um Glauben, um Vertrauen und Hoffnung, sprach Pfarrer Peischl den Teilnehmern Mut zu.

Lektoren waren Herbert Putzer, Gabriele Kreuzer und Erika Sollfrank. Für die Verstorbenen wurde eine Kerze entzündet. Die Kollekte war für die Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord. Die Gruppe "Triangel" aus Waldthurn mit Steffi Daubenmerkl, Doris Völkl und Andrea Götz begleitete den Gedenkgottesdienst. Hans-Josef Völkl saß an der Orgel.
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