Bürgermeister Andreas Wutzlhofer geht in Bürgerversammlungen auf Probleme und Baumaßnahmen ein
Laufend Ärger mit der Laufbahn

Entlang der NEW 50 soll ein kombinierter Fuß- und Radweg für Sicherheit sorgen, nachdem die Straße "Im Gstaudach" (Vordergrund) teilweise eingezogen und durch die Erweiterung der Firma PSZ zur Sackgasse umgebaut wurde.
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Vohenstrauß
29.09.2016
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Die Generalsanierung der Langen Gasse erfolgte in städtischer Eigenregie. Im kommenden Jahr sollen nun auch die Hinterhöfe und Zufahrten in Angriff genommen werden. Bild: dob

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer listet in den 7 Bürgerversammlungen die wichtigen Maßnahmen der Großgemeinde auf. Mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von rund 170 Euro stehe die Stadt sehr gut da.

Teuerer Erweitungsbau


Allerdings galoppierten der Kommune beim Erweiterungsbau der Mittelschule die Kosten davon. Belief sich die Kostenschätzung auf 1,9 Millionen Euro, sind bisher 2,3 Millionen Euro angefallen. Längst sind nicht alle Rechnungen bezahlt. Relativ zügig sei dagegen die Kanalbaumaßnahme in der Rosenstraße abgeschlossen worden.

Der Gesamtschaden in der Stadthalle durch die Pulverlösch-Attacke eines Diskjockeys im März 2015 belief sich auf 73 256 Euro. Davon musste die Stadt 6200 Euro zahlen. Hinzu kamen die Kosten für den Feuerwehreinsatz in Höhe von 3692 Euro und Gutachterkosten von 8764 Euro.

Nachdem die Halle gereinigt war, hatte der Stadtrat beschlossen, das Mobiliar zu erneuern. 80 Rechteck- und 10 Stehtische sowie 400 Stühle für 57 547 Euro wurden angeschafft. Zudem wurde ein neuer Schankbereich unter der Empore eingebaut. Dank der Unterstützung des Faschingsvereins blieben bei der Kommune lediglich die Materialkosten in Höhe von 7127 Euro hängen.

Die 13 Parzellen im Sondergebiet hinter dem Freibad sind alle verkauft. Da es noch weitere Interessenten gebe, könne sich Wutzlhofer vorstellen, weitere Gebiete auszuweisen - auch in Außenorten. Der Ärger mit der neuen 400-Meter-Tartanbahn im Sportzentrum dauert weiter an. Auf der 110 Meter langen Hürdenbahn inklusive An- und Auslauf sind erhebliche Mängel aufgetreten. Jetzt fordert die Stadt eine komplette Erneuerung dieser Strecke. Wutzlhofer erwäge auch eine Schadenersatzklage und Ersatzvornahme.

Wenn alles gut läuft, könnte im neuen Baugebiet "Sommerwiesen", in unmittelbarer Nähe des Bauprofis, im Frühsommer 2017 Baubeginn sein. 40 Vormerkungen für die 98 Bauparzellen sind bereits im Rathaus eingegangen. Kurz vor der Fertigstellung steht der Ausbau der Bahnhofstraße vom Postgebäude bis zum ehemaligen Bahnübergang. Erfreulich sei die Tatsache, dass viele Anlieger die Gelegenheit nutzen, und mit eigenen Maßnahmen das Gesamtbild des Straßenzugs aufwerten. Für 2017 werde die Neugestaltung der angrenzenden Innenhöfe und Zufahrten an der Langen Gasse angepeilt, nachdem der Straßenzug generalüberholt wurde.

"Sechser im Lotto"


Spätestens Ende 2018 soll das Rathaus energetisch saniert sein. Wutzlhofer bezeichnete es als "Sechser im Lotto", dass die Stadt in das staatliche Förderprogramm aufgenommen wurde. Obwohl die Stadt seit Jahrzehnten einen erheblichen Aufwand für Aufbau, Erhalt und Erneuerung der Trinkwasserversorgung betreibe, scheint es derzeit nicht möglich zu sein, die Bereitstellung bis weit in die Zukunft zu sichern.

Entlang der Kreisstraße NEW 50 wird ein kombinierter Geh- und Radweg errichtet, da durch die Betriebserweiterung der Firma PSZ die Straße "Im Gstaudach" teilweise eingezogen und zu einer Sackgasse umfunktioniert wurde. Fußgänger müssen entlang der vielbefahrenen Straße gehen. Wutzlhofer stellte auch die Erneuerung der Auffahrt zur Friedrichsburg in Aussicht. Der Hütbrunnenweg bekommt eine zunehmend verkehrliche Bedeutung ins Gewerbegebiet und soll demnach ausgebaut werden. Als weitere unaufschiebbare Maßnahme nannte der Rathauschef die Kanal- und Straßensanierung in der Gartenstraße, am Ostweg und im Lerchenweg.
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