„Die Welt hell machen“

Mit einer besinnlichen Feier stimmten sich die Senioren des Prälat-Walter-Siegert-Caritasheims auf die bevorstehenden Weihnachtstage ein. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
12.12.2015
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Nach und nach wurde es im blauen Saal bei der Adventsfeier im Vohenstraußer Prälat-Walter-Siegert-Caritasheim mit jedem Kerzenschein heller. "Schatten und Licht" war die besinnliche Feier überschrieben.

Für den erkrankten Caritasdirektor Monsignore Dr. Roland Batz war die Referatsleiterin für stationäre Altenhilfe, Mechthild Hattemer, aus Regensburg gekommen. "Wir erleben Spannungen von Kälte und Wärme, von Licht und Schatten", sagte Heimleiterin Rita Gilch, die sich mit einigen Kollegen und Bewohner Hermann Kick bei den meditativen Gedanken abwechselte.

Kerzen entzünden


Kerzen rufen viele Erinnerungen an verschiedene Ereignisse wach, an denen Menschen im Leben Kerzen entzünden, wie bei der Taufe, Kommunion, Trauung oder bei Tod. Im Leben heiße es auch das Dunkel aushalten, den Lichtstreifen entdecken und sich dem Licht öffnen. "Alles Gute kann die Welt hell machen." Die Heimleiterin wünschte den Bewohnern, dass sie bereit sind für die Menschwerdung Gottes.

Viele Bräuche und Rituale rankten sich um die Adventszeit, die auf das Zentrum des Glaubens hinführen, sagte Dekan Alexander Hösl. Weihnachten und die Ankündigung "Heute ist euch der Retter geboren" sei zwar schon über 2000 Jahre alt aber die Botschaft gelte bis heute. Die Kernaussage auf einer geschenkten Weihnachtskarte "Ich weiß nicht wohin mich Gott führt aber ich weiß, dass er mich führt", bedeute dem Geistlichen sehr viel, denn es ist die Botschaft die Jesus uns mitgeben wollte.

Jeder Mensch müsse in seinem Leben irgendwann Durststrecken überstehen, sei es bei Krankheit oder Einsamkeit. Doch Gott gebe die Zusage: "Ich bin da". Der Stadtpfarrer bedankte sich in diesem Zusammenhang auch für alle Dienste die im Caritasheim für die älteren und gebrechlichen Menschen geschehen. Viele Freiwillige sind im Haus eingebunden, die er als "ehrenamtliche Sternchen" bezeichnete. Dafür gelte es ein herzliches "Vergelt's Gott" zu sagen, denn "nicht immer haben Engel Flügel".

Außerdem dankte der Geistliche für die Inanspruchnahme des Caritasheims bei verschiedenen Anlässen während des Pfarrheimbaus. Dafür überreichte er eine Spende an die Heimleiterin.

Grüße des Direktors Dr. Batz überbrachte Hattemer. Sie hob die sehr gute Hausgemeinschaft hervor, die keineswegs überall selbstverständlich vorzufinden sei. Allen Haupt- und Ehrenamtlichen vom Hausmeister bis zu den Pflegekräften galt ihr Dank. Zudem genieße das Heim beste Beziehungen zu den Pfarrgemeinden vor Ort.

Veeh-Harfen-Klänge


Die Moosbacher Veeh-Harfen-Gruppe begleitete die Feier mit adventlichen Klängen. Mit einem mehrgängigen Menü, das ohne Zweifel mit dem kulinarischen Angebot eines Viersternehotels mithielt, wurden die Bewohner und Gäste aus der Heimküche überrascht. Küchenchefin Johanna Bodensteiner erhielt dafür allseits viel Lob.
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