Einsatzübung der Oberlinder Feuerwehr
Details verbessern

Die unter dem Kipper eingeklemmte Person war schwer verletzt und wurde sofort mit vereinten Kräften von den Feuerwehrleuten geborgen.
Vermischtes
Vohenstrauß
12.08.2016
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Oberlind. Die Feuerwehr hatte es bei einer weiteren Übung mit einem Brand im landwirtschaftlichen Anwesen Kiesl in Unterlind und der Rettung von drei Verletzten zu tun. Die 15 eingesetzten Feuerwehrleute mussten auch die Erstversorgung der drei Personen übernehmen.

Harald Dirnberger, ein zufällig vorbeikommender Helfer vor Ort aus Leuchtenberg, gab Tipps oder erläuterte Details nach der Bergung. Während zwei Personen offenbar in der Scheune waren, fanden die Helfer eine Person unter einem Kipper eingequetscht, die sie schnurstracks befreiten.

Da das Nebengebäude des Anwesens in Flammen stand, versuchte ein weiterer Trupp, so schnell wie möglich am Leraubach eine Löschwasserförderung aufzubauen. Mit einer Steckleiter und Seilen brachten die Feuerwehrmänner Franziska Braun, eine der Statisten, sicher vom Heuboden auf die Hofstelle herunter und legten sie auf die Trage, um sie zum Verbandsplatz zu transportieren. Das richtige Sichern der Personen mit Feuerwehrleinen, die Wiederbelebung per Herz-Druck-Massage und die stabile Seitenlage waren Teile der Übung.

Das Vorgehen mit drei C-Rohren und der Aufbau einer Wasserkanone aus dem B-Rohr mit Verteiler und Stützkrümmer waren dagegen Aufgaben für den Brandbekämpfungstrupp. Kreisbrandmeister Markus Kindl war am Ende zufrieden, wenngleich er das eine oder andere Detail für verbesserungswürdig hielt.
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