Einsatzübung "Rettung unter schwierigen Bedingungen" in Oberlind
Schwierige Rettung

Die Oberlinder Feuerwehrleute sind sehr fleißig. Kreisbrandmeister Markus Kindl (Zweiter von links) hatte sich ein neues Übungsszenario ausgedacht, das auch andere Feuerwehren übernehmen können, und mit seinen Ausbilderkollegen den 26 Einsatzkräften gelehrt. Das BRK war ebenfalls involviert. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
30.03.2016
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"Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und mehreren Verletzten", lautete die Meldung für die 26 Probanden, die fünf Abende lang einen Lehrgang absolvierten. Eine Einsatzübung beendete den erstmals durch Kreisbrandmeister Markus Kindl initiierten Lehrgang "Rettung unter schwierigen Bedingungen".

Oberlind. Ein Fahrzeug fing Feuer, ein Wageninsasse verließ unter Schock die Unfallstelle und stürzte in einen nahe gelegenen Brunnen. Die Stützpunktwehr aus Vohenstrauß sowie die BRK-Rettungskräfte waren zeitgleich bei einem anderen Unfall gebunden, so dass die Übungsteilnehmer die Zeit bis zum Eintreffen weiterer Feuerwehren, die über einen Rettungsspreizer verfügen, ausfüllen mussten. Hilfsmaßnahmen wie Absichern der Wracks und der Unfallstelle, Stabilisieren der Verletzten und Löscharbeiten durchführen sowie eine Patientenversorgung überbrückten die Zeit bis zum Eintreffen weiterer Helfer.

Drei Stationen


Kindl hatte die Teilnehmer an den vorhergehenden Abenden mit Vorträgen über das richtige Verhalten und die Gefahren an der Einsatzstelle, die Rettungstreffpunkte im Wald und die Erstversorgung Verletzter am Unfallort eingewiesen. Lehrfilme zu allen Themen zeigten die weiteren Ausbilder ebenfalls unter Regie des Kreisbrandmeisters. Eine intensive Knotenkunde gehörte ebenfalls zum umfangreichen Lehrplan. Praxisorientiertes Arbeiten war oberste Prämisse. An drei Stationen erfolgte im Wechsel die praktische Schulung in den Bereichen Eisrettung, Rettung eines verunfallten Arbeiters aus einer Montagegrube in einer Werkstatt sowie das richtige Vorgehen bei Verkehrsunfällen wenn das Fahrzeug auf der Seite, auf dem Dach oder an der Leitplanke liegt und den steilen Abhang hinunterzustürzen droht.

Das richtige Absichern, den Funkspruch an die Integrierte Leitstelle absetzen, erkunden der Lage, die Betreuung der Verletzten, die Einrichtung eines Verbandsplatzes und die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden von Kindl und seinen Mitstreitern ebenfalls entsprechend geschult.

Die von der Feuerwehr Oberlind ausprobierten Stationen können später auch im Rahmen eines Lehrgangs zur Fortbildung für andere Feuerwehren Pate stehen und Verwendung finden. Neben Ausbildungsleiter Markus Kindl waren Heinrich Rewitzer, der Michldorfer Kommandant Harald Dirnberger, Jugendwartin Nicole Scharff, Ausbilder des BRK und die Helfer vor Ort aus Leuchtenberg sowie Altenstadts zweiter Kommandant Klaus Rupprecht in den Lehrgang involviert. Die Prüfung nahmen Kreisbrandmeister Kindl, Nicole Scharff, Heinrich Rewitzer und Harald Dirnberger ab. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer verfolgte den Prüfungsablauf und lobte die Leistungen der Feuerwehrleute.

Teilgenommen haben Christoph Beierl, Christian Wenk, Valentin Kellner, Wolfgang Zitzmann, Wolfgang Braun, Franz Kiesl, Helmut Wildenauer, Albert Herrmann, Alexander Wildenauer, Wolfgang Beierl, Hans Wittmann, Thomas Zierer, Manfred Meier, Manuel Wittmann, Hans Bayerl, Peter Meier, Hans Messer, Andreas Messer, Felix Volkmer, Johannes Bayerl, Michael Kellner, Bernhard Frischholz, Michael Bäumler, Hans Schmucker, Moritz Lemser und Vinzenz Kellner.
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