Empfang für neuen Diakon Fabian Endruweit
„Krempel den Laden um“

Stefanie und Fabian Endruweit mit den Zwillingen Amos und Justus beim Empfang im evangelischen Gemeindehaus. Die Vier fühlten sich sichtlich wohl.
Vermischtes
Vohenstrauß
16.11.2016
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Im evangelischen Gemeindehaus trafen sich im Anschluss an die Einführung des Diakons Fabian Endruweit viele Gäste zu einem kleinen Empfang. "Wer mitmacht, erlebt Gemeinde", freute sich Stadtpfarrer Peter Peischl . Mit dabei waren auch die Verwandten von Endruweit.

Offene Türe dürfte der Wahl-Weidener nicht nur an seiner neuen Wirkungsstätte vorfinden, sondern auch bei der Kommune oder im nachbarschaftlichen Verhältnis mit der katholischen Seite. Das wurde bei allen Gesprächen deutlich. Zweiter Bürgermeister Uli Münchmeier betonte zugleich in seiner Eigenschaft als Kirchenvorstandsmitglied und stellvertretender Vertrauensmann, dass es viele Berührungspunkte mit der Stadt geben werde. "Es ist gut, dass die über lange Zeit vakante Stelle wieder besetzt ist", erklärte Münchmeier.

Ein Mousepad, auf dem eine Pusteblume abgebildet war, überreichte Gemeindereferentin Christine Hecht , die mit Kunigunde Hanauer vom Ökumene-Ausschuss bei der Feier stellvertretend für die katholische Pfarrei anwesend war. Sie wünschte Endruweit die Leichtigkeit dieser Blume, die ihre Samenschirmchen tanzend in den Wind aussendet. "Wir haben alle Grund zu Freude, weil Sie wieder die Stelle besetzen", erklärte die Vertrauensfrau des Kirchenvorstands, Ulrike Kießling .

Christina Ponader unterstrich, dass sich Endruweit bereits mit dem Jugendausschuss ausgetauscht habe. Karin Wappmann als Vorsitzende des Evangelischen Frauenbunds und als eine der Vertreterinnen des Hauses für Kinder Gottfried Sperl bot ebenfalls die Bereitschaft zur Zusammenarbeit an. "Es gibt viel zu tun."

Damit auch die Söhne Amos und Justus wie ihr Vater Grund zur Freude hatten, überreichte Diakon Marcus Michalik einen "Disco"-Mann und einen "Seifenkisten"-Mann von Playmobil. Nachdem es sich um Zwillinge handelt, habe ihm seine Frau geraten, für beide das gleiche Spielzeug zu kaufen, damit es keinen Streit gebe. Michalik habe darauf geantwortet: "Der Vater hat eine pädagogische Ausbildung." Peischl überreichte einen Playmobil-Luther. "Die Kirche ist immer zu reformieren. Oder auf gut bayerisch: Krempel den Laden um." Kein Wunder, dass Endruweit ob dieser Vorschusslorbeeren bekannte: "Ich fühle mich schon richtig heimisch hier."
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