Fahrradbörse im evangelischen Gemeindehaus ein Renner
Gutes Rad nicht teuer

Der Elternbeirat vom Haus für Kinder Gottfried Sperl hatte mit der Fahrradbörse wieder einen Volltreffer gelandet. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
01.03.2016
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Die Fahrradbörse des Elternbeirats vom Haus für Kinder Gottfried Sperl erfreut sich seit Jahren größter Beliebtheit. Das evangelische Gemeindehaus glich am Samstagnachmittag einem gut sortierten Zweiradgeschäft. Als sich um 14 Uhr das Eingangsportal öffnete, drängten die Kunden ins Gebäude. Alle hatten dasselbe Ziel: möglichst kostengünstig ein Fahrrad oder ein anderes Kinderfahrzeug zu entdecken.

Auf die Besucher warteten meist gut erhaltene Fahrräder, Mountainbikes, Anhänger, Traktoren, Roller und Inliner oder Skaterbretter. Schon nach kurzer Zeit lichteten sich die Reihen, und die ersten Kinder fuhren mit einem Drahtesel oder neuem Gefährt davon. 79 verschiedene Fahrzeuge, davon rund 50 Fahrräder, waren im Angebot. 15 Prozent des Verkaufserlöses fließen in die Kasse des Elternbeirats. Einige Anbieter spendeten auch die Gesamtsumme an die Einrichtung.

Außerdem wartete ein Kuchenbuffett auf Abnehmer und spülte Geld in die Kasse. Sollten nicht alle Fahrzeuge verkauft werden, hätten einige Anbieter schon signalisiert, dass sie ihre Zweiräder gegen einen geringen Betrag an den Asylkreis weitergeben werden, hieß es. Das erwirtschaftete Geld will der Elternbeirat für den Kauf einer Ritterburg im Haus für Kinder Gottfried Sperl verwenden, informierte eine Helferin. Die Mitglieder des Elternbeirats hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun, um den riesigen Ansturm zu bewältigen.
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