Feier der eisernen und diamantenen Konfirmation
Jubilare werfen Blick in den Kleiderschrank

Vermischtes
Vohenstrauß
26.04.2016
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Eiserne und diamantene Konfirmation sind wahrlich Feste, die man in Dankbarkeit in der Gemeinschaft feiert. 65 und 60 Jahre liegen mittlerweile diese großen Momente zurück. "Gottes neue Kleider", überschrieb der evangelische Stadtpfarrer Peter Peischl die Festtagspredigt, in der es um die Kleidungsfrage ging, was aber nur bildhaft gemeint war.

In seiner Ausführung ging es um die Kleiderordnung, die nicht auf Äußerlichkeiten abzielte, sondern vielmehr "auf das darunter". Deshalb hinterfragte Peischl "was wir uns innerlich anziehen". Er verband die Frage mit einer Modenschau, in der die Anwesenden selbst zu Darstellern auf dem Laufsteg wurden. In der Mode kehre so manches Design in späteren Jahren wieder zurück. Genauso sei es im Glauben mit Solidarität für herzliches Erbarmen und Freundlichkeit.

Schwieriger werde es schon mit Demut oder Geduld. "Ob wir so manche Kleidungsstücke noch anziehen?" Weiter führte der Pfarrer aus: "Über alles aber zieht die Liebe, die das Band der Vollkommenheit ist." Ein letztes Kleidungsstück. Vielleicht das Schönste und Wichtigste. Vielleicht sollten die Jubilare darauf achten, "aus welchem Schrank sie ihre Kleidung leben", meinte Peischl.

Eiserne Konfirmation (65 Jahre) feierten Ruth Blechinger (geborene Zwick), Helga Möser (Amandi), Inge Brunner (Korndörfer), Erika Mäckl (Losansky), Anna Gollwitzer, Anneliese Gaach und Frieda Reinl (Neb). Diamantene Konfirmation: Wolfgang Bielefeldt, Wolfgang Bernert, Rudolf Jakob, Sieglinde Löffler, Renate Müller-Sperl, Wolfgang Raschke, Waltraud Waag-Schmidt, Gustl Würschinger, Otto Höllerer, Helga Pflaum (Woßidlo) und Hannelore Bausch (Welzel).
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