Feuerwehr Vohenstrauß bildet Jugendliche aus
Drei Tage im Dauereinsatz

Noch ist es Übung. Doch schon bald werden die jungen Kräfte auch in gefährlichen Notsituationen Hand anlegen.
Vermischtes
Vohenstrauß
19.08.2016
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Einen Einsatzplan mit vielen verschiedenen Übungen arbeiteten die Teilnehmer des Ausbildungswochenendes bei der Stützpunktwehr ab. Die 13 Jugendlichen kamen dabei ganz schön ins Schwitzen.

Die Nachwuchskräfte sowie die Jugendwarte Thomas Beierl, Anton Schwägerl und Matthias Neumann waren noch nicht lange im Gerätehaus im Fluderweg, als die Einsatzregie eine unter einem Fahrzeug eingeklemmte Person bei der Firma Reifen Bayerl meldete. Die Teilnehmer sollten selbst über die richtige Vorgehensweise und Einsatztaktik entscheiden. Mit dem Hebekissen hoben sie das Fahrzeug an und befreiten den Dummy.

Aufgabe gemeistert


Danach stärkten sich die Jugendlichen beim Abendessen. Bis zur Bettruhe tobten sich die Buben und Mädchen beim Volleyball aus. Bereits nach dem Frühstück gab es den nächsten Alarm. Ein Landwirt hatte sich im Anwesen des Kreisbrandmeisters Martin Weig unter einem landwirtschaftlichen Gerät eingeklemmt. Mit Hilfe von hydraulischen Winden und Baustützen meisterte der Nachwuchs auch diese Aufgabe.

Gleich darauf trieb eine hilflose Person im Badeweiher im Ortsteil Kaimling. Mit dem Schlauchboot ruderten vier Jugendliche zum hilferufenden Badeopfer und versuchten es ins Boot zu ziehen. Eine Einsatzkraft landete aber im Wasser. "Wir wollten durch diese Aktion demonstrieren, wie groß die Auftriebskraft unserer Schwimmwesten sind", informierte Jugendwart Beierl.

Nachdem die Jugendlichen daran Gefallen hatten, hieß es nach der Rückkehr erst einmal die Kleidung zu trocknen. In der Zwischenzeit unterstützten die Jugendlichen Gerätewart Markus Süss bei der Überprüfung der Steckleitern, reinigten die benutzten Geräte und verstauten diese wieder fachgerecht. Kaum waren die Geräte wieder an Ort und Stelle, wurde ein Verkehrsunfall am Bauhof gemeldet. Am Einsatzort sicherten die Kräfte die Einsatzstelle vorschriftsmäßig ab, während sich der andere Trupp sofort mit dem hydraulischen Rettungssatz über die schweißtreibende Personenbefreiung machte. Am letzten Tag hieß es noch, zu einer Personenrettung im Hochbehälter am Fahrenberg auszurücken. Ein Mitarbeiter war drei Meter abgestürzt und wurde mit Absturzsicherungsgeräten und des Rollgliss mit der Schleifkorbtrage gerettet.

Nach dieser Übung bot Bauhofmitarbeiter Süss den Jugendlichen an, die Anlage eingehend zu inspizieren. Er erklärte ausführlich die Wasserversorgung der Stadt. Großer Dank galt wieder Feuerwehrfrau Brigitte Süss und deren Familie, die die Jugendlichen verpflegten.
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