Geburtstag mit der Queen
Mathilde Meckl feiert mit vielen Gästen – Wirtin schwärmt von alten Zeiten mit Stammgästen und Musikern

Sohn Hans und Schwiegersohn Josef (von links) spielten Mathilde Meckl ein Ständchen zum 85. Geburtstag. Die Gastwirtsbesitzerin schart gerne Gäste um sich. Den Gratulanten gefiel es bei der musikalischen Geburtstagsfeier ausgezeichnet. Bild: dob
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Vohenstrauß
25.04.2016
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Altentreswitz. Zusammen mit der englischen Queen feierte Mathilde Meckl am Donnerstag 85. Geburtstag. Bei sonnigem Frühlingswetter fanden die Gratulanten beste Voraussetzungen im wunderschönen Hof-Areal im Gasthof "Dorfkrug", auf die Wirtin anzustoßen. "Am schönsten Tag des Jahres gratuliere ich der rüstigsten Seniorin von Altentreswitz", versicherte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, als er der liebenswürdigen Seniorin die besten Wünsche der Stadt überbrachte.

Meckl wurde am 21. April 1931 in Rohrhof bei Heumaden geboren und wuchs mit fünf Geschwistern auf dem elterlichen Hof auf, von denen aber schon vier gestorben sind. 1954 heiratete sie den Land- und Gastwirt Anton Meckl aus Altentreswitz. Vier Kindern schenkte sie das Leben. Gerne erinnert sich die Jubilarin an volle Gaststube zurück. Trotz der vielen Arbeit - neben Haushalt und Kindererziehung und dem Wirtshaus betrieben die Meckls eine Landwirtschaft - ist die Seniorin überzeugt: "Das war wirklich eine schöne Zeit." Vor allem die Gäste, die gerne in ihre musikantenfreundliche Gaststube kamen, vermisse sie. Ihr Ehemann starb viel zu früh mit 59 Jahren.

Fünf Enkel und drei Urenkel ließen ihre Oma und Uroma am Sonntag bei einer Familienfeier hochleben. Bis zum 81. Geburtstag trug die Jubilarin "Den neuen Tag" in Altentreswitz aus. Mit ihren 85 Jahren pflegt Meckl noch immer ihren großen Garten. Die Blütenpracht lässt so manchen Passanten staunend am Zaun stehen. Tatkräftig langt sie auch noch bei Holzarbeiten zu. Das wohl schönste Geburtstagsgeschenk kam mit einem musikalischen Ständchen von Sohn Hans (Akkordeon) und Schwiegersohn Josef (Posaune). Selbst den Gästen, darunter Dekan Alexander Hösl, der von der Jubilarin eine Spende für den Pfarrheimbau entgegennehmen durfte, Pfarrgemeinderatssprecherin Luise Feneis und Pfarrgemeinderätin Daniela Ogarek gefiel es in der Runde. "Da möchte man gar nicht gehen",hieß es. Die Gastwirtin freut sich, wenn ab und zu noch ein paar Stammgäste vorbeischauen. Trotz schwerer Zeiten verlor sie nie ihren Humor.
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