Hände hoch
Kleine Maschkerer ergeben sich dem Wetter

Vermischtes
Vohenstrauß
22.02.2017
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Aus der Traum: "Es wär' so schön gewesen", bedauert Annemarie Schwägerl. Wochenlang hatten sich die Mädchen und Buben auf den großen Faschingsumzug durch die Straßen hinauf zur Stadthalle gefreut, Maskeraden und Verkleidungen gebastelt. Doch es kam anders. Petrus hatte am Mittwoch überhaupt kein Einsehen für die Narren und schickte schmuddeliges Sauwetter. Die starken Windböen und der Nieselregen machten den Umzug am Vormittag zunichte. Doch die Erzieherinnen und Lehrer steckten den Kopf nicht in den Sand, sondern planten kurzerhand um. Polizei sowie Musikkapelle aus Waidhaus wurden abgesagt und Busse organisiert, die pünktlich um 10 Uhr die Faschingskarawane einfach gleich für die große Faschingsfete zur Stadthalle transportierten. Gut gelaunte, farbenfrohe Regenbogenkinder aus dem städtischen Kindergarten Anton Ferazin, Ritter und Burgfräulein, unter die sich mit Kinderpflegerin Ute Eger auch ein Mönch gemischt hatte, vom Haus für Kinder Gottfried Sperl tanzten nach Herzenslust herum. Könige, ein Einhorn, Sheriffs, Polizisten, ein grusliger Sensenmann und attraktive Prinzessinnen aus der Diagnose- und Förderklasse waren ebenfalls dabei. Den Hunger zwischendurch stillten die Erzieher mit Brezen und Limonade. Ein Bonbonregen durfte natürlich auch nicht fehlen, um ausreichend Süßes für danach zu bunkern. Immer wieder hallte es fröhlich "Rucki Zucki" durch die Halle oder wackelten die Popos zum Ententanz. Erzieherin Anke Mittelmeier aus dem Haus für Kinder Gottfried Sperl (rechts) gab zu manchen Einlagen den Takt vor und alle machten mit. Bild: dob

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