Hauptfest der Marianischen Männercongregation und 80. Gründungsjubiläum der MMC Vohenstrauß
Glaube fest verankert

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Vohenstrauß
14.06.2016
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Beim Hauptfest Nord der Marianischen Männercongregation (MMC) feierte die MMC Vohenstrauß 80-jähriges Bestehen. Die Gemeinschaften aus der Region legten dabei ein gewaltiges und lebendiges Glaubenszeugnis ab.

"Mach mich still, Herr, ich will hören auf dein Wort", sang der Kirchenchor am Sonntag in der katholischen Stadtpfarrkirche. Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid griff diesen Satz für seine Predigt auf. Außerdem wurden Franz Seidl aus Altenstadt und Herbert Hubmann aus Eschenbach aufgenommen.

Delegation aus Mies


Mit Dekan Alexander Hösl, Ruhestandsgeistlichem Karl-Maria Ferges, Kaplan Sebastian Scherr sowie Frater Johannes Bosco aus Speinshart zogen die Vertreter aus den MMC-Gemeinschaften mit ihren Fahnen und den Zentralbannern aus Regensburg sowie den Pfarrgruppen Thalmassing und Tegernheim ins Gotteshaus ein. Auch eine Delegation aus der Partnerstadt Stríbro (Mies) mit Pfarrer Jirí Hájek setzten ein freundschaftliches Zeichen der Verbundenheit. "Der Gotteshausraum ist erfüllt mit der sehnsüchtigen Hoffnung nach einem Geist, der uns tief in unserem Herzen erfüllt", sagte der Zentralpräses.

Bezug zur Fußball-EM


Präfekt Wolfgang Kube aus Regensburg trug die Lesung vor und Kaplan Scherr das Evangelium, das von Maria Magdalena handelte, die mit ihrer Sehnsucht nach Heilung vor Jesus auftauchte. Die bisher Getretene warf sich zu Boden und brauchte Streicheleinheiten für die Seele und das Herz. Monsignore Schmid nahm aktuellen Bezug zur Fußball-Europameisterschaft in Frankreich, bei der einige sogenannte Fans ihren Aggressionen freien lauf ließen und auf andere eintraten. "So handeln nur Menschen, die völlig von Äußerlichkeiten leben."

Allen Widersprüchen zum Trotz, sei der Glaube fest in der Region fest verankert. Monsignore Schmid versuchte, seine Aussage anhand zweier Beispiele fest zu machen: Bewundernswert sei das Engagement das von Kirchen an die Flüchtlinge ausgehe, damit diese nicht im Mittelmeer ertrinken müssten.

"Unsere Menschen schenken ihnen einen Teil ihres Lebens zurück und eine bessere Zukunft." Außerdem: "Aus unserer Region setzten sich spontan viele Helfer in ihre Autos, um jene Menschen zu unterstützen, die unerwartet von der Flutkatastrophe getroffen wurden. Wir müssen uns nicht kleinreden lassen und uns nicht schämen, als Sünder vor Gott aufzutauchen", sprach der Zentralpräses den Teilnehmern großen Mut und viel Hoffnung zu.

Ronald Zaus aus Schlammersdorf nahm sich anschließend der Fürbittgebete an. Nach dem Gottesdienst ging es zum Konvent ins Gasthaus "Drei Lilien".
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