Johannisfeuer in der Großgemeinde
Heißes Spektakel

Weithin sichtbar loderten die Flammen vor der St.-Thomas-Kirche. Fast glaubte man das Gotteshaus brenne. Die Gäste suchten am Freitag lieber den Schatten.
Vermischtes
Vohenstrauß
28.06.2016
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Oberlind. Die Johannisfeuer in der Großgemeinde, wie in Oberlind vor der St.-Thomas-Kirche, die am Johannistag abgebrannt wurden, gerieten zu einem brandheißen Spektakel. Von weitem waren die Flammen zu sehen. Fast glaubte man, die Filialkirche sei in Brand geraten.

Normalerweise stellen sich die Besucher gleich in nächster Nähe zum Feuer auf, um sich daran zu wärmen. Wegen der großen Hitze von über 30 Grad Celsius tagsüber suchten die Gäste diesmal lieber den Schatten, weit weg von den züngelnden Flammen. Doch die Feuerwehrleute ließen das Feuer nicht unbeaufsichtigt. Viel zu groß war die Gefahr, dass sich Wiesen entzünden.

Segen nach der Messe


Deshalb wurden die Bereiche rund um die aufgeschichteten Holzstapel gehörig gewässert, um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Dekan Alexander Hösl segnete in Oberlind das Feuer nach der Abendmesse.

Gegen 21 Uhr züngelten die Flammen auch bereits beim Jungg'sell'n-Club auf dem Plateau am Fuchssteinach und auf dem Kranbühl in Böhmischbruck in den frühen Abendhimmel. Der Obst- und Gartenbauverein hatte sich dort wieder um die Organisation gekümmert. Der Feuerschein war weithin über das Pfreimdtal sichtbar.

Kurzes Gastspiel


Am Samstag war es dann auch beim Schützenverein "Luhetal" in Kaimling beim Badeweiher und bei der Altenstädter Feuerwehr soweit. Doch es sollte nur ein kurzes Gastspiel werden, denn ein aufziehendes Gewitter und stürmischer Wind brachten alles durcheinander.

Am Bahndamm versuchten zwei Feuerwehrmänner, mit viel Wasser das Feuer in Schach zu halten. Weit weniger Gäste als sonst üblich kamen in Folge dessen auch vorbei, um sich am uralten Brauch der Sommersonnenwende zu erfreuen.
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