Jugend-, Tourismus- und Kulturausschusses Vohenstrauß unterstützt Vereine
Jugendarbeit lohnt sich

Vermischtes
Vohenstrauß
25.11.2016
18
0

Erstmals haben es heuer alle sieben Feuerwehren der Großgemeinde geschafft, Jugendförderung zu betreiben. Und das macht sich bezahlt.

(dob) Der Förderzeitraum umfasste die Zeit vom 1. November 2015 bis 31. Oktober 2016, informierte Kämmerer Rainer Dötsch in der Sitzung des Jugend-, Tourismus- und Kulturausschusses. "Offenbar hat es sich in den Feuerwehren herumgesprochen, dass die Ausbildung lukrativ ist." Das Geld gehe an die Feuerwehrvereine zur freien Verfügung.

"Neue Besen kehren gut", warf Bürgermeister Andreas Wutzlhofer in Bezug auf eine Ortsteilwehr ein, die sich bisher nicht beteiligte und nun mit einem neuen Vorstand Aufwind verspürt. Als richtig bezeichnete der Rathauschef die Aufstockung der Gesamtsumme von 3000 auf 5000 Euro. Spitzenreiter mit über 100 Veranstaltungen und 21 Jugendlichen ist die Stützpunktwehr. Den Berechnungen des Kämmerers zufolge erhält Vohenstrauß 1542,46 Euro, Altenstadt 684,29 Euro, Böhmischbruck 298,57 Euro, Oberlind 602,12 Euro, Kaimling 289,44 Euro, Roggenstein 732,22 Euro und Waldau 850,90 Euro aus dem städtischen Säckel.

Einstimmig genehmigten die Ausschussmitglieder auch die Förderung der Jugendarbeit in der Großgemeinde mit Jugendbildungsmaßnahmen, Jugendfreizeiten, Beschaffung von Arbeitsmaterialien oder der Förderung von Projektarbeit. Den größten Anteil daran hat das Katholische Pfarramt mit der Bildung für Kommunionkinder, Ministrantenzeltlager, Jugendfahrt und Material für Ministranten mit insgesamt 934,79 Euro.

Ferienprogramm kommt an


500 Euro gewährte die Stadt unterstützend für das "Fifty-Fifty"-Taxi des Kreisjugendrings. Verpflegungen gibt es für die Junge Union und den Jungg'sell'n Club (25 Teilnehmer) für die Christbaumsammelaktion (271,90 Euro) und die 100 Teilnehmer bei der "Rama-dama"-Aktion (618,10 Euro). Von den in den Haushalt eingestellten 3000 Euro sind demnach bereits 2342,69 Euro verfügt, rechnete Dötsch vor.

Jugendbeauftragter Uli Münchmeier hob in seinem Jahresbericht vor allem das erfolgreiche Kinderferienprogramm mit über 850 Mädchen und Buben heraus. 22 Vereine haben sich daran beteiligt und bekamen von der Stadt 50 Euro Zuschuss überwiesen. Das Geld komme in den Vereinen sehr gut an. Überaus positive Resonanz erreichte der Projekttag "Verein macht Schule", der im Sommer ebenso erfolgreich aufgelegt worden war. 16 Vereine ermöglichten rund 800 Schülern Einblicke in ihre Organisationen, und mittlerweile kristallisiere sich daraus sogar eine Bogensportgruppe unter dem Dach des Turnvereins heraus.

Das Beachvolleyballturnier der Musikinitiative und des Jugendforums litt unter dem schlechten Wetter. Am Freitag, 9. Dezember, organisiert die Musikinitiative in der Grundschule das Abschlusskonzert der Aktion "Young Talents". Nur neun Mal wurde der Jugendraum "Down Under" vermietet. Bisher ohne bekannte Vorfälle und Probleme. Allerdings seien die Vermietungszahlen dauerhaft rückläufig.

Silvester würde zwar immer angefragt, aber an diesem Tag werde der Raum grundsätzlich nicht mehr vermietet, da die Feiern relativ unkontrollierbar seien und er dafür keine Verantwortung übernehmen wolle, erklärte Münchmeier.

Dr. Volker Wappmann wollte wissen, wo sich die 14- bis 18-Jährigen derzeit treffen. Im Generationenpark gehen die "Versammlungen" mit Schmierereien gleich gegen Null, wusste das Stadtoberhaupt. Nachdem bei den zurückliegenden "Malaktionen" die Verursacher ermittelt werden konnten, sie aber wegen ihres Alters nicht strafmündig waren, ließ Wutzlhofer die "Täter" zu Abschreckungszwecken zu Schrubber und Putzmittel greifen. Seither herrsche Ruhe.

"Spuren der Verwüstung"


Allerdings zögen sich von Veranstaltungen in der Stadthalle oft regelrechte "Spuren der Verwüstung" durch die Stadt mit ausgerissenen Verkehrszeichen und umgeworfenen Blumentöpfen. Von drei Terminen sei dies mindestens zweimal der Fall, informierte der Rathauschef.

Ausgewogener MixWie unternehmungslustig die Senioren in der Großgemeinde sind, erfuhr der Jugend-, Tourismus- und Kulturausschuss von Lotte Hofmann in ihrer Eigenschaft als Seniorenbeauftragte. Sie berichtete von der Plößberger Krippenausstellung, Fachvorträge, Seniorennachmittage, Busfahrten und Modenschauen - ein ausgewogener Mix aus Geselligkeit und medizinischen Fachvorträgen. "Ich bedanke mich für das Geld, das der Stadtrat für die Seniorenarbeit zur Verfügung stellt", sagte Hofmann.

"Wenn's dich nicht gäb, müsste man dich erfinden", lobte Gabriele Eichl angesichts der Fülle an Unternehmungen, die die Seniorenbeauftragte ununterbrochen und organisiert. (dob)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.