Kameraden gratulieren Sandra Ertl und Jochen Eibl
Wehr als Eheschmiede

Fakt ist: Wer der Stützpunktwehr eine aktive Feuerwehrfrau entführt, muss zusätzliche Aufgaben lösen. Das Kuppeln und "Wasser marsch" haben aber Sandra Ertl aus Altenstadt als auch Jochen Eibl aus Regensburg beide in ihren Feuerwehren von der Pike auf gelernt.
Vermischtes
Vohenstrauß
19.07.2016
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Die Stützpunktwehr ist nicht nur gut, wenn es um Notfalleinsätze geht. Jetzt hat sie sich auch als Eheschmiede bewiesen.

Mit Bauingenieur Jochen Eibl (35) aus Regensburg und Elektronikerin Sandra Ertl aus Altenstadt traten am Samstag in der katholischen Stadtpfarrkirche zwei aktive Feuerwehrleute vor den Traualtar und versprachen sich vor Dekan Alexander Hösl , in der vom Kirchenchor gestalteten Traumesse, die lebenslange eheliche Treue.

Am 23. März 2012 begann die Liebe des Brautpaars im Gerätehaus am Fluderweg bei der Abnahme des Atemschutzleistungsbewerbes des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberpfalz. Bei gemeinsamen Theatersicherheitswachen lernte sich das Paar näher kennen. Im selben Jahr legten sie das Bundesleistungsabzeichen ab.

Der Heiratsantrag erfolgte im September 2014 in enger Absprache mit den Verantwortlichen der Stützpunktwehr. Bei einer Drehleiterübung, die zur Überraschung der künftigen Braut auf dem elterlichen Hofanwesen stattfand, wurde Sandra Ertl in den Korb der Drehleiter gebeten und auf 20 Meter Höhe gehievt. Dort stellte ihr der Bräutigam die alles entscheidende Frage.

Natürlich stand der Löschzug Wutzlhofen der Feuerwehr Regensburg, bei dem das Paar aktiv ist, mit Vorsitzendem Karl Schmalzl am Samstag vor dem Kirchenportal parat, genauso wie die Vohenstraußer Kameraden, die dem Brautpaar mit einem Löscheinsatz eine zusätzliche Aufgabe präsentierten. Gefeiert wurde dann im Landgasthof Burkhard in Wernberg.
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