Kaplan Sebastian Scherr segnet Flurdenkmal
Wegkreuz wie neu

Kaplan Sebastian Scherr segnete im Beisein der Besitzer, Handwerker und Helfer das renovierte Marterl unmittelbar an der Kreisstraße NEW 41 auf dem Flurstück Bäuml. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
17.08.2016
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Unterlind. Familienangehörige und Handwerker sowie Helfer trafen sich mit Kaplan Sebastian Scherr zur Wegkreuzsegnung am Anwesen Matthias Scherer an der Kreisstraße NEW 41. Es war eine der letzten offiziellen Amtshandlungen des scheidenden Kaplans, der am Montag seinen Urlaub antrat. Ab 9. September ist er in Roding.

Wegen einer schlimmen Viehseuche 1877 in Unterlind errichtete Mathias Uschold an dieser Stelle das Flurdenkmal mit einem schmiedeeisernen Kreuz. 1928 heirateten Matthias und Barbara Scherer (Nachfahren von Uschold). Sie bauten ein Jahr später ein landwirtschaftliches Anwesen neben dem Kreuz. Scherer kümmerte sich um den steinernen Zeitzeugen, genauso wie später sein Sohn Josef, ebenfalls Viehhändler, mit dessen Ehefrau Maria. Heute pflegen Matthias Scherer und Ehefrau Monika das Kreuz. Nachdem die Kreisstraße ausgebaut worden war, war es für die Besitzer an der Zeit, auch das Kreuz auf dem Flurstück "Hoher Bäuml" herzurichten.

Landwirt Josef Braun aus Unterlind half beim Ab- und Aufbau des Marterls. Gerhard Scholz aus Weiden strahlte den Stein ab und lackierte das Kreuz. Helmut Weig aus Vohenstrauß erneuerte die Schrift. Michael Bäumler aus Oberlind schweißte das Kreuz wieder an. Josef Wenzl aus Weiden und Scherers Sohn Martin waren eifrig bei der Erneuerungsaktion dabei.
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