Kaplan Ulrich Eigendorf
Neue Wege gehen

Vermischtes
Vohenstrauß
15.09.2016
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Über Gerechtigkeit, Frieden und Liebe zu predigen, ist leicht. Doch diese drei Tugenden des sozialen Miteinanders zu leben, ist schon schwerer.

(dob) Das findet bestimmt nicht nur Ulrich Eigendorf, ein gebürtiger Teublitzer, der in einem Gottesdienst als neuer Kaplan eingeführt wurde und den Gläubigen am Ende der Messe den begehrten Primizsegen spendete. "Es ist doch ein gemeinsamer Weg, den wir gehen. Gemeinsam sollen wir uns immer wieder an Gott ausrichten." Mit dieser Einschätzung war der Neupriester bestimmt nicht alleine.

Es sei immer wieder herausfordernd, neue Wege zu gehen und sich auf Unbekanntes einzulassen. Als neuer Kaplan in einer ihm noch unbekannten Gemeinde wisse er sehr wohl, wovon er rede. Sich selbst als Maßstab aller Dinge zu nehmen, sei nicht gut.

Rat vom Dekan


Dekan Alexander Hösl gab Eigendorf den Rat, "die Leute zu mögen". Zu Hilfe nahm er sich bei seinen Willkommensworten die Erfahrungen des bekannten Münchner Pfarrers Rainer Maria Schießler, der die Leitlinien, die sich in seiner Ausbildung herauskristallisierten, so zusammenfasste: "Liturgie darf nicht wehtun, Sakramente musst du spüren, und Glauben kommt aus dem Herzen, nicht per Dekret." Diese Vorgaben sollen auch dem neuen Kaplan in der nächsten Zeit helfen, diese Schritt für Schritt in der praktischen Arbeit umzusetzen - mit möglichst vielen Aha-Erlebnissen.

Der Einladung, sich nach dem gemeinschaftlichen Primizsegen auch noch den Einzelsegen an den Altarstufen bei Eigendorf abzuholen, folgten fast alle Gottesdienstbesucher. Sie ließen sich dadurch für die bevorstehende Zeit stärken.

Es ist doch ein gemeinsamer Weg, den wir gehen. Gemeinsam sollen wir uns immer wieder an Gott ausrichten.Kaplan Ulrich Eigendorf
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