Kasperl unterbricht Predigt von Pfarrer Gerhard Schmidt
"Lachen tröstet"

Vermischtes
Vohenstrauß
08.02.2016
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"Wenn der Fasching geht zu Ende und kein Narrenschmuck ziert mehr die Wände, dann schlag ich euch eines vor: Verpackt im Schrank nicht den Humor. Will euch der Alltag wieder schlauchen, könnt ihr den Humor gut gebrauchen. Denn Lachen tröstet und befreit, macht charmant die Christenheit. Für den, der an den Herrgott glaubt, ist Lachen jederzeit erlaubt."

Diesen guten Rat bekamen die Gläubigen am Sonntag im Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Erhard von einem ganz lustigen Gesellen, der die Predigt von Pfarrer Gerhard Schmidt unterbrach und große Aufmerksamkeit erregte, vor allem bei den Kindern, die teilweise bunt maskiert gekommen waren. Lena Dworzak lieh dem Kasperl mit der roten Mütze ihre Stimme. Dazu hatte sie sich hinter dem Altar versteckt. Nur einmal im Jahr dürfe er aus der Schachtel, jammerte Kasperl. Als er seine Gedichte und Lieder vortragen durfte, entpuppte sich der Kasperl als richtiger Tausendsassa und versprühte viel Freude unter den Kirchenbesuchern.

In der besinnlichen Fastenzeit sollten einige Pfunde runter von den Hüften, denn dann werde das Leben froh und munter. "Der Fasching ist die schönste Zeit, weil sich freuen alle Leit." Pfarrer Schmidt bestätigte die Aussagen des kleinen Besuchers: "Für jeden, der an den Herrgott glaubt, ist Lachen jederzeit erlaubt". Für seinen Auftritt bekam Kasperl viel Applaus. "Christus hat uns heute Freude aufgetragen", meinte der Geistliche, der allen Kindern, die sich maskiert in das Gotteshaus trauten, für ihren Mut dankte. Die Lieder begleitete Josef Wolfrath an der Orgel.
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