Katholischer Männerverein spendet in Jahreshauptversammlung 500 Euro für Pfarrheimneubau
Kleiner Baustein für Pfarrheim

Der Katholische Männerverein Altenstadt übergab mit Vorsitzendem Franz Seidl, Schriftführer Gerhard Pohl und Kassenchef Josef Singer (von rechts) an Dekan Alexander Hösl (Zweiter von links) einen finanziellen Baustein für den Pfarrheimneubau. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
26.02.2016
34
0

Der Katholische Männerverein sorgte einmal mehr bei Dekan Alexander Hösl für ein strahlendes Lächeln. In der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Grüner Baum" erhielt er eine 500-Euro-Spende für den Pfarrheimbau.

Altenstadt. Die Aktivitäten brachte Vorsitzender Franz Seidl zur Sprache. Einkehrtag in Johannisthal, Gestaltung der Kreuzwegandacht, Gebetsstunden mit der Marianischen Männer-Congregation (MMC), der Jahresausflug nach Vierzehnheiligen bei Bamberg oder die Fahnenweihe der Feuerwehr des Ortsteils waren im Jahreskalender festgehalten.

Die Teilnahme mit dem Banner am Patroziniumsfest in Obertresenfeld und bei der Fronleichnamsprozession in Altenstadt war selbstverständlich. Der Brauereibesuch in Fuchsberg, die Mitarbeit beim Auf- und Abbau beim Pfarrfest in Vohenstrauß oder die Beteiligung an der Caritas-Sammlung übernahmen die Mitglieder ebenfalls gerne. Nicht fehlen durfte eine Winterwanderung mit Einkehr und ein Vortrag von Pater Simeon Rupprecht über sein Einsatzgebiet sowie Krankenbesuche.

Wien-Reise geplant


Heuer peilt die Männergemeinschaft vom 1. bis 3. Juli eine Wien-Reise an. Alle Interessierten dürfen sich daran beteiligen, hieß es. Schriftführer Gerhard Pohl und Kassier Josef Singer gaben Berichte ab. Josef Fritsch und Ludwig Fürnrohr prüften die Belege und attestierten einwandfreie Arbeit.

Freudestrahlend verkündete der Vorsitzende mit Georg Rupprecht aus Vohenstrauß eine Neuaufnahme. Nachdem in diesem Jahr Außensanierungsmaßnahmen an der Simultankirche anstehen, werde versucht, den privaten Weg zwischen Kirche und Nachbar eventuell mit zu sanieren, erklärte Dekan Alexander Hösl. Es sei ohnehin Sache der Simultankirchenverwaltung mit dem Eigentümer zu sprechen, da es sich nur um ein Wegerecht handle.

Für die Befestigung der Fronleichnamsbirken an der Kirchenmauer würde der Männerverein die Kosten übernehmen, so der Vorsitzende. Außerdem bestünde der Wunsch nach festen Fahnenhalterungen an den Kirchenbänken in der Simultankirche, da die vorwiegend älteren Mitglieder während der Gottesdienste nicht mehr so lange die Banner halten könnten. Nach Rücksprache mit einem Hobbyhandwerker wollen die Verantwortlichen noch einmal auf Dekan Hösl zukommen, der dann auch die Simultankirchenverwaltung informieren wolle.

Pfarrheim ein Zweckbau


Den 500-Euro-Baustein für das Pfarrheim nahm der Priester gerne entgegen. Der Innenausbau gehe zügig voran. Das Haus werde ein Zweckbau, was bereits von außen ersichtlich sei. Die finanziellen Mittel würden von der Kirchenverwaltung verantwortungsvoll eingesetzt.

Vortrag über Papst FranziskusDekan Alexander Hösl sprach nach der Versammlung über Papst Franziskus. Papst Franziskus verwende eine Sprache, die jedem verständlich sei. Er sehe sich als Papst als Erster unter Gleichen. Dabei lege er viel Wert auf die Gemeinschaft der Bischöfe und Kardinäle und auf das Zuhören, den Austausch und die Beratungen. Herzensanliegen des Papstes sei die Verkündigung der frohen Botschaft. Sein Credo: Gott liebt jeden Menschen. In seinem apostolischem Schreiben "Evangelii Gaudium" schreibt der Heilige Vater: "Die Christen haben die Pflicht, das Evangelium ausnahmslos allen zu verkünden, nicht wie jemand, der eine neue Verpflichtung auferlegt, sondern wie jemand, der eine Freude teilt." Dabei gehe es dem Papst um den konkreten Menschen, in seiner ganz individuellen Lebenssituation. Die Seelsorge müsse nach Franziskus auf das Wachstum der Gläubigen ausgerichtet sein, damit sie immer besser und mit ihrem ganzen Leben auf die Liebe Gottes antworte. Franziskus mache Mut, neue Wege zu gehen. Der Papst wünsche sich eine offene Kirche, die auf die Menschen zugeht, sie einlädt und ernst nimmt. Vor allem sehe er sich immer selbst in der Gemeinschaft der Gläubigen aufgehoben und geborgen. (dob)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.