Kinder der Schulvorbereitenden Einrichtung absolvieren Reittherapie auf dem Erlebnisbauernhof
Besseres Körpergefühl

Die SVE-Kinder wuchsen auf dem Erlebnisbauernhof Gruber in Lückenrieth über sich hinaus. Das Reittherapie-Projekt war ein Erlebnis, das verbindet, begeistert und wertvolle Spuren hinterlässt. Reittherapeutin Sabine Gruber (Vierte von links) begleitete die Gruppe in dieser Zeit. Bild: dob
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Vohenstrauß
23.07.2016
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Ein Bauernhof bietet eine Vielzahl an Erlebnissen und unterschiedliche Tierkontakte. Aufregende Geschichten können derzeit die Kleinen der Schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) erzählen. Denn auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Gruber in Lückenrieth gab es für die zehn Buben und zwei Mädchen mit ihren Begleitern Heilpädagogin Inge Meyer sowie den Kinderpflegerinnen Andrea Hanauer, Andrea Kleeberg und Gisela Müller viel zu entdecken.

Dank der Unterstützung des Philipp-Neri-Werks als zuständiger Förderverein war es dieses Schuljahr möglich, den Kindern viermal ein therapeutisches Reitprojekt anzubieten. Auf dem Bauernhof erlebten die kleinen Gäste den Freiraum und den alltäglichen Umgang mit den Tieren, informierte Reittherapeutin Sabine Gruber. Das Pferd "Appachi" war Begleiter der therapeutischen Reittherapie und durch das Reiten auf dem Tier wurde sowohl das körperliche, emotionale, geistige als auch das soziale Lernfeld geschult.

Vor allem die Bewegungen wurden langsam und bewusst durchgeführt, so dass die Kinder ein besseres Körpergefühl bekamen und nicht wahrgenommene Körperpartien wieder ins Bewusstsein gerufen wurden. Zum Ende der gemeinsam verbrachten Zeit konnten einige Mädchen und Buben sogar schon mit dem an der Longe geführten Pferd gymnastische Übungen und sprachtherapeutische Einheiten ausführen, zeigte sich SVE-Leiterin Meyer begeistert. "Von Woche zu Woche verschmolz der Bewegungsrhythmus des Pferdes mit denen der Kinder."

Das Grundkonzept dieses Projekts war es, die Kleinen entdecken zu lassen. Nicht außer Acht dürfe man den gesamten Lebensraum Bauernhof lassen, der den Kindern die Möglichkeit biete, eine positive Beziehung zum Körper und sich selbst aufzubauen. Die Mädchen und Buben hielten Situationen mit ihrer Fotokamera fest und die Bilder zeigten sie dann ihren Eltern. "Ein Erlebnis, das verbindet, begeistert und wertvolle Spuren hinterlässt", waren sich Meyer und die anderen Begleiter sicher.
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