Kleintierzuchtverein Vohenstrauß findet Nachfolger für Josef Müllner
Arnold der Mann der Stunde

Reinhard Arnold aus Waldthurn (Mitte) übernimmt beim Kleintierzuchtverein Verantwortung. Künftig ist er als zweiter Vorsitzender, Taubenzuchtwart und Ringwart gefordert. Vorsitzender Josef Faltenbacher (rechts) und Bürgermeister Andreas Wutzlhofer freuten sich darüber. Bild: dob
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Vohenstrauß
18.02.2016
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Beim Kleintierzuchtverein riss der frühe Tod von Josef Müllner aus Vohenstrauß im vergangenen Vereinsjahr eine große Lücke. Müllner war nicht nur zweiter Vorsitzender. Er engagierte sich auch als Taubenzucht- und Ringwart. Die gute Nachricht: Ein Nachfolger ist gefunden.

Bei der Jahreshauptversammlung in der Züchterklause war eine außerordentliche Nachwahl nötig. Von den 27 Anwesenden waren 23 stimmberechtigt, und alle schenkten Reinhard Arnold aus Waldthurn ihr Vertrauen. Er wird nun alle diese Ämter übernehmen. Vorsitzender Josef Faltenbacher war froh, einen geeigneten Nachfolger gefunden zu haben.

Gedächtnisschau organisiert


Aus gegebenen Anlass wurde die Lokalschau in der alten Turnhalle als Gedächtnisschau organisiert, denn nicht nur Müllner war verstorben, sondern auch die Ehrenmitglieder Arthur Schulz und Andreas Meier sowie Albert Walbrunn. Die Schau wertete der Vorsitzende zugleich als "Erntedankfest der Züchter".

82 Kaninchen in 11 Rassen wurden bei der Tischbewertung, davon 35 Kaninchen in 4 Rassen von den Jungzüchtern, gestellt. Karl Schön und Bernd Dietl fungierten als Preisrichter. Bei der Gedächtnisschau haben 12 Aussteller 125 Tiere in die Halle gebracht. Jungzüchter Johannes Beierl stellte 6 Tiere mit sehr gutem Ergebnis aus, lobte Faltenbacher. Für das Geflügel waren die Preisrichter Alfred Sauer, Willibald Roauer und Georg Kellermann zuständig.

Jugend sehr erfolgreich


Arnold berichtete von den besuchten deutschlandweiten Schauen und den Erfolgen der Taubenzüchter. 89 Prozent des ausgestellten Geflügels bei der Lokalschau erhielt mit "sehr gut" oder hervorragend" beste Noten, 11 Prozent noch immerhin "gut", ergänzte Klaus Neumann als zuständiger Geflügelzuchtwart.

Johann Schieder konnte ebenfalls etliche Vereinsmeister bei der Lokalschau vorweisen und freute sich als Kaninchenzuchtwart über die Erfolge seiner Vereinskollegen. Bei der Bundesziergeflügelschau in Leipzig im Dezember kehrten Hans Meier, Andreas Feneis und Andreas Zilbauer mit vorzüglichen Bewertungen zurück. Klaus Neumanns Rostgänse ziehen nicht nur bei der Lokalschau in der alten Turnhalle immer die Blicke der Besucher auf sich.

Sehr aktiv präsentiert sich die Jugendgruppe der Kleintierzüchter, für die sich Sandra Sauer verantwortlich zeichnet. Frisch geschlüpfte Küken konnten die Besucher beim Gartenmarkt in Moosbach am Stand der Kleintierzüchter beobachten. Durch den Verkauf der Küken besserte die Jugend ihre Vereinskasse auf. Große Erfolge feierten die Nachwuchshobbyzüchter auch bei der Lokalschau. Dadurch erhielten sie einen gehörigen Motivationsschub. Tatkräftig unterstützen die Jugendlichen bei den anfallenden Arbeiten im und um das Vereinsheim.

Tätowier-Meister Thomas Piehler berichtete von den 135 verschiedenen Farbenschlägen der Kaninchen, die er tätowierte. Allerdings waren es 36 Tiere weniger als im Jahr zuvor. "Kleinsilber hell" scheinen groß im Kurs zu stehen bei den Kaninchenzüchtern. Zuchtbuchführerin Ingrid Faltenbacher trug insgesamt 135 Tiere ein. Jungzüchter ließen 50 Tiere aus 4 Rassen und die Senioren 85 Tiere aus 8 Rassen eintragen.

Brutmeister Alfred Uschold gab ebenfalls seinen Bericht ab. Kein einziges Huhn wurde von ihm im vergangenen Jahr in den Brutapparat eingelegt. Von den 175 eingelegten Zwerghühnern wurden 140 befruchtet und 96 schlüpften letztendlich, was 69 Prozent entspricht. Von den 41 eingelegten Enten wurde kein einziges befruchtet.

Von den beim Gartenmarkt in Moosbach eingelegten Eiern wurden 67 befruchtet und 40 Tiere schlüpften (60 Prozent). Insgesamt legte Uschold 282 Eier in den Brutapparat, 207 wurden befruchtet und 136 Tiere schlüpften (66 Prozent). Überschuss erwirtschaftete er aber nicht. Bei der Futterbestellung registrierte Uschold einen deutlichen Rückgang. (Hintergrund)
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