Kleintierzuchtverein Vohenstrauß zeichnet seine Besten aus
Spiegel der Natur

Bevor die Kleintierzüchter ihr Auszeichnungen entgegennahmen, hatten sie natürlich ihre Tiere gut versorgt. Vorsitzender Josef Faltenbacher (rechts) kürte seine Mitglieder zu Stadt- und Vereinsmeistern. Die Pokale und Erinnerungsbänder sind der Lohn für die Zuchtarbeit während des ganzen Jahres. Bild: dob
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Vohenstrauß
08.11.2016
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Die Lokalschau in der Alten Turnhalle ist für die Kleintierzüchter aus Vohenstrauß immer wieder eine Herausforderung. Dass es sich lohnt, zeigt sich bei der Preisverleihung.

Altenstadt. "Ausstellungen dieser Art bieten die Möglichkeit, die beachtlichen Leistungen der Öffentlichkeit vorzustellen", versicherte Bürgermeister und Schirmherr Andreas Wutzlhofer bei der Preisverleihung im Gasthof "Grüner Baum". Längst sind die Kleintierzüchter keine Altherrenriege mehr, und es kommen wieder aktive Nachwuchszüchter nach, die sich auch bei den Schauen schon präsentieren.

"Im Umgang mit den Tieren wird uns allen die Verantwortung gegenüber Natur und Umwelt bewusst. Denn was zulasten der Natur geht, wirkt sich letztendlich auch negativ auf den Menschen aus. Dies ist eines der wichtigsten Signale das ihr aussenden", unterstrich der Rathauschef. Oft sei die ganze Familie in diese Form der Freizeitgestaltung einbezogen. "Das ist gut so, denn Tiere und Kinder sind die Spiegel der Natur."

Pokale und Ehrenpreise


Vorsitzender Josef Faltenbacher versicherte, dass eine derartige Schau der Lohn für so manche sorgenvollen Nächte und Tage sei. Stolz verlieh er die Pokale, Ehrenpreise und Erinnerungsbänder an die Züchter. Zum Vereinsjugendmeister kürte der Vorsitzende Johannes Beierl aus Leuchtenberg mit seinen Tauben Mährische Strasser rot, die eine Höchstpunktzahl von 572 auf sich vereinten. Geflügel-Stadtmeister wurde Harald Schefter aus Altenstadt mit seinen Hühnern Zwerg-Dresdner braun.

Tauben-Stadtmeister ist Matthias Sauer aus Moosbach mit dem Pommerschen Kröpfer weiß. Johannes Uschold aus Unterlind sicherte sich mit der Rasse Kleinsilber gelb den Vereinsmeister Kaninchen. Maria Rauch aus Eslarn landete mit den Farbenzwergen russenfarbig-schwarz-weiß auf dem zweiten und Schefter mit den Farbenzwergen havannafarbig auf dem dritten Platz.

Jugend-Vereinsmeister und zugleich Stadtmeister darf sich Sophia Schieder aus Oberlind nennen. Ihre Zwergwidder wildfarben holten sich mit 582 Zählern die meisten Punkte und waren auch bei der Stadtmeisterschaft nicht zu überbieten. Dahinter folgten Johannes Beierl mit den Rexkaninchen castorfarbig, Samira Sauer aus Moosbach mit Zwergwidder weiß und Lea Hayo aus Vohenstrauß mit Kleinwidder grau-braun.

Einen Landesverbandspreis mit seinen Hochbrutflugenten wildfarbig nahm Klaus Neumann aus Fiedlbühl mit nach Hause, ebenso Max Gallitzendörfer aus Waldthurn mit seinen Sächsischen Pfaffentauben rot mit weißen Binden und Paul Uschold aus Pirk mit seinen Kingtauben schwarz gescheckt. Ein Kreisverbandsehrenpreis ging an Schefter (Zwergenten wildfarbig). Johannes Beierl freute sich außerdem über einen Jugendkreisverbandspreis (Mährische Strasser rot). Ein Vohenstraußer Band erhielten Schefter (Zwerg-Dresdner braun), Alfred Uschold aus Unterlind (Prachener Kanik blau ohne Binden) sowie Reinhard Arnold aus Waldthurn (Süddeutsche Latztauben belatscht braun).

Freunde aus Stríbro


Vom befreundeten Kleintierzuchtverein Stríbro (Mies) kamen Auszeichnungen für Johannes Beierl (Zwerg-Wyandotten orangefarbig-gebändert), Matthias Sauer (Pommersche Kröpfer weiß) und Alfred Uschold (Prachener Kanik blau mit schwarzen Binden). Landesverbandsehrenpreise für die Kaninchenzüchter gingen an Johannes Uschold und Sophia Schieder. Den Bezirksverbandsehrenpreis sicherten sich Maria Rauch und Sophia Schieder.

Johannes Beierl bekam den Preis des befreundeten tschechischen Züchtervereins. Ein Vohenstraußer Band erreichten Josef Faltenbacher (Blaue Wiener) und Samira Sauer (Zwergwidder weiß). Den besten Rammler und die beste Häsin der Schau befindet sich im Besitz von Sophia Schieder, die als eine aussichtsreiche Nachwuchskandidatin der Kleintierzüchter gilt.

Die ersten Plätze bei den Geflügel-Vereinsmeisterschaften sicherten sich ebenso Schefter und Klaus Neumann sowie bei den Tauben Reinhard Arnold und Peter Voit aus Waldthurn (Süddeutsche Mönchtauben belatscht gelb). Dahinter folgte Reinhold Janker aus Pleystein (Kingtauben weiß).

Nach der Preisverleihung dankte der Chef Ehrenvorsitzendem Alfred Uschold, der sich während des Jahres um die Futterbestellungen kümmert. Zudem vergaß er das Team der Züchterklause mit Klaus Neumann, Silvia Rupp und Maria Rauch nicht. Faltenbachers Sohn Matthias kümmerte sich um die Tombola. 2017 stehe das Jubiläum 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Mies an. Die Kleintierzüchter waren die ersten, die enge Bande über die Grenze hinweg zum tschechischen Kleintierzuchtverein knüpften, hob Wutzlhofer hervor.
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