Krankensalbung im Seniornheim
Kraft fürs Leben

Liebe und Fürsorge sowie das Gebet sollen den Kranken Kraft und Mut schenken und ihnen zeigen, dass Jesus Christus an ihrer Seite ist, sagte Dekan Alexander Hösl. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
19.03.2016
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Stärkung und Ermutigung erhoffen sich die Teilnehmer der Krankensalbung im Saal des Walter-Siegert-Caritasheims. Längst ist sie aber nicht nur Kranken und Gebrechlichen vorbehalten.

Auch gesunde Menschen können sich aus dieser Salbung mit den geweihten Ölen Kraft fürs Leben holen. So war es auch nicht verwunderlich, dass viele Gläubige aus der Pfarrei zu diesem Gottesdienst kamen. In der Bibel gebe es viele Stellen in denen Jesus auf Menschen in Krisensituationen zuging, führte Dekan Alexander Hösl aus. In der Krankensalbung schenke Jesus den Menschen seine Nähe und zeige, dass er auch in Tiefpunkten des Lebens jedem Einzelnen nahe ist. Heimleiterin Rita Gilch brachte sich als Lektorin ein, bevor Ruhestandspfarrer Gerhard Dirscherl aus dem Markus-Evangelium von einer kranken Frau berichtete.

Oft verändere Alter, Krankheit, Leiden und Bettlägerigkeit Menschen. Es koste nämlich Kraft und Energie, diese Veränderungen zu akzeptieren und sein krankes Leben in die helfenden Hände anderer Mitmenschen legen zu müssen. "Es fällt schwer, diese Lebensform optimistisch zu gestalten, wenn ich an diesen Wendepunkt in meinem Leben komme", sagte der Geistliche mitfühlend. Der unerschütterliche Glaube und die Zusage von Jesus Christus, könne kostbares und wertvolles Geschenk sein, wenn die ärztliche Kunst versage und Heilung nicht möglich ist. Die Begegnung mit Jesus Christus habe auch heute noch eine Dynamik in sich, weil Jesus die Berührung zulasse. "Wer eine Krise im Glauben annimmt, erfährt nicht nur Heilung, sondern ist ein lebendiges Zeugnis des Glaubens und des inneren Friedens." Dies sei oft wichtiger als körperliche Unversehrtheit.

In der Krankensalbung und der anschließenden Kommunion "rührt Jesus Christus sie an und sie berühren ihn", versprühte Dekan Hösl, Hoffnung und Trost, bevor er mit Pfarrer Dirscherl mit dem geweihten Öl die Salbung spendete. Die Bettlägerigen auf den Stationen besuchte Ruhestandsgeistlicher Alois Scherm.
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