Lehrstellen-Kampagne der Jungen Union Vohenstrauß
Lehre in der Heimat

JU-Vorsitzender Maximilian Kallmeier (rechts) und stellvertretender JU-Vorsitzender Christian Stöcker (links) übergaben an SFZ-Konrektor Michael Raab, Realschuldirektor Dr. Andreas Meier und Mittelschulkonrektor Alfons Raab (von links) die Daten der freien Lehrstellen für die Schulabgänger 2017. Bild: dob
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Vohenstrauß
27.06.2016
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78 freie Lehrstellen in 27 verschiedenen Berufsfeldern, 40 Praktikumsplätze und die gleiche Anzahl an Betriebsbesichtigungen haben die Junge Union für ihre Lehrstellen-Kampagne zusammengetragen. Dabei gibt es heuer eine Neuigkeit.

Die Liste übergab die JU an Schulleiter Rektor Alfons Raab (Mittelschule), Direktor Dr. Andreas Meier (Realschule) und Sonderschulkonrektor Michael Raab (Sonderpädagogisches Förderzentrum) für die Schulabgänger 2017. Das Markenzeichen der Lehrstellenaktion ist der persönliche Kontakt zu den Firmen, Unternehmen und Ausbildungsbetrieben.

Neu ist heuer, das erstmals bei den Betrieben gleich nach der Bereitschaft von Praktikumsplätzen für Asylsuchende nachgefragt wurde. "Damit wollen wir den Flüchtlingen zu unbezahlten Praktika verhelfen, wenn sie ihre Aufenthaltsgenehmigung bekommen haben und so schnell wertvolle Integrationshilfe leisten", berichtete JU-Vorsitzende Maximilian Kallmeier in der Bibliothek der Mittelschule bei der Übergabe der Listen.

Unternehmen abgefragt


Die Daten würden an Uli Münchmeier als Sprecher des Arbeitskreises Asyl weitergeleitet. Die Vertreter der Bildungseinrichtungen begrüßten diesen Vorstoß unisono. "Die JU unterstützt mit der Lehrstellenaktion das Bemühen aller Verantwortlichen, die Schulabgänger in ein erfolgreiches Berufsleben zu bringen", versicherte Alfons Raab. Um herauszufinden, welche Berufsmöglichkeiten in der Region Vohenstrauß vorhanden sind wurde seitens der JU diese Abfrage in den Unternehmen geführt. Jugendliche mit positiver Arbeitshaltung und annehmbaren Noten hätten gute Chancen für einen Ausbildungsplatz mit ausgezeichneten Berufsperspektiven.

Es gehe in erster Linie aber nicht nur um die Vermittlung von Lehrstellen, sondern vielmehr auch um die Übernahme in ein erfolgreiches Berufsleben, das sicher stellt, dass die jungen Menschen in der Region und der Heimat bleiben.

Für das aufgebrachte Zeitopfer, den Einsatz, die Geduld und die Hartnäckigkeit sowie für das investierte Stehvermögen dankte Alfons Raab den JU-Vorsitzenden Kallmeier und Christian Stöcker. Die Zeiten hätten sich mittlerweile grundlegend geändert. Kaum ein Jugendlicher gehe mittlerweile bei der Arbeitsplatzsuche leer aus.

Große Firmen nicht dabei


Im Gegenteil: Firmen kämen händeringend in die Schulen, um für ihre Berufe zu werben, hieß es. Bäcker- und Metzgerhandwerk oder auch das Baugewerbe stünden bei den Jugendlichen allerdings nicht mehr hoch im Kurs. Dabei seien es gerade die Handwerksbetriebe die lebensnotwendig für eine funktionstüchtige Wirtschaft sind.

Stöcker berichtete, dass heuer etwa 40 Ausbildungsplätze weniger als im Vorjahr gemeldet wurden. Große Firmen hätten sich diesmal gar nicht an der Aktion beteiligt, da diese ihre Plätze wahrscheinlich schon vergeben hätten. Wieder andere konnten für 2017 noch keine verlässliche Prognose stellen, da sie bisher die Lehrstellen in diesem Jahr noch nicht besetzt hätten.

Aus diesem Grund mussten die JU-Mitstreiter wesentlich mehr Zeit in die Lehrstellenaktion investieren als in der Vergangenheit. Michael Raab bedauerte, dass etliche seiner Schulabgänger einfach noch keine Ausbildungsreife besäßen und sich andere oftmals in den Handwerksbetrieben nicht den ungünstigeren Rahmenbedingungen stellen wollen.

Unter den angebotenen Ausbildungsberufen finden sich Altenpfleger, Energieelektroniker, Heilerziehungspfleger, Maurer, Technische Produktdesigner oder Zerspanungsmechaniker. "Ihr macht unentgeltlich eine super Arbeit", lobten die Pädagogen die JU-Mannschaft. Für Dr. Meier stellt diese Aktion jedes Schuljahr eine verlässliche Größe dar.
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