Ludwig Gmeiners Vermächtnis in Obertresenfeld leuchtet auch heuer wieder
Siebter Baum in Folge von einem edlen Spender

Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
29.11.2016
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Obertresenfeld. Ludwig Gmeiner pflanzte vor mehr als 20 Jahren in seinem großen Garten mehrere Tannen, die dann an der Marienkapelle in der Dorfmitte zum Christbaum werden sollten. Der Obertresenfelder ist bereits vor vier Jahren gestorben, aber sein Versprechen hält Gmeiners Grundstücks-Nachfolger Christian Maier penibel ein.

Am Samstag rückten Herbert Bäumler, Alois Bäumler, Konrad Kindl und Maier wieder mit dem Ladegerät auf dem Dorfplatz an, um eine fünf Meter hohe Tanne aufzustellen, die mit rund 70 Lichtern bestückt wurde. Obertresenfeld hat mit dieser Eigeninitiative ein Alleinstellungsmerkmal in der Großgemeinde, denn während in allen anderen Orten und in der Stadt die Bauhofarbeiter die Bäume aufstellen und schmücken, packen die Dorfbewohner seit vielen Jahren selbst an. Die Tanne ist der siebte Baum des Spenders in Folge. Genauso Tradition ist nach der Arbeit die Einkehr bei Alois Bäumler zu Glühwein und Lebkuchen.
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