Markt am Sonntag ist der große Besuchermagnet der "Kalten Kirwa" - Geschäfte dürfen von 12.30 ...
Flanieren, einkaufen, schlemmen

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Vohenstrauß
24.10.2015
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Eine Woche nach der Allerweltskirchweih, am Sonntag, feiern die Vohenstraußer heuer ihre traditionelle "Kalte Kirwa". In diesen Wochen sind bereits die Felder abgeerntet und der Futtervorrat für den Winter in die Scheunen eingebracht. Ausreichend Zeit, sich den Kirchweihfesten in der Region zu widmen.

Bei allen Kirwa-Freunden steigt jetzt automatisch das Stimmungsbarometer. Schließlich hat jeder Einheimische dieses beliebte Traditionsfest von klein auf bewusst miterlebt und immer wieder gerne gefeiert.

Der Ursprung reicht zurück auf eine Urkunde vom 25. Oktober 1378, mit der den "Getreuen der Stat Vohendress" ein Jahrmarkt am Sonntag nach Galli verliehen wurde. Der damalige Herzog Otto V. und sein Neffe Friedrich haben diese Urkunde verfasst. Schon in diesen Zeiten kamen die ersten Händler und Kaufleute in die Pfalzgrafenstadt.

Seit nunmehr 637 Jahren besitzt Vohenstrauß mittlerweile das Marktrecht. Erneuert wurde die Marktgenehmigung im Jahr 1449, also vor 566 Jahren. Heutzutage bezieht sich die alte Tradition der Kirchweih allerdings mehr auf das leibliche Wohl und die gesellige Zusammenkunft beim Kirchweihtanz.

In diesen Tagen erwartet die ehemalige Kreisstadt einmal mehr viele Besucher aus dem gesamten Umland zum traditionellen Kirchweihmarkt am Sonntag im Herzen der Altstadt. Schon seit Jahren zählt diese Veranstaltung zu den beliebtesten ihrer Art in Vohenstrauß und Umgebung.

Die Marktkaufleute bieten an ihren Ständen vor allem Wintersachen, Haushaltswaren, Gewürze, aber auch Blumen und Gestecke für Allerheiligen und Spielzeug an. Die Ladengeschäfte dürfen an diesem Tag ebenfalls von 12.30 bis 17.30 Uhr ihre Pforten öffnen. Sicherlich sind die Geschäftsleute für den Besucher- und Käuferansturm gut gerüstet.

Natürlich tischen überdies die Gastronomen der Stadt ihr Bestes auf. Schon beim Lesen der Speisekarten läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Egal ob Gänse- oder Wildbraten - nur das Feinste kommt in diesen Tagen auf die Teller der Gäste. Vor allem die leckeren Kirwa-Schmierkuchen und Kirwa-Küchel sind bei den gemütlichen Kaffeerunden sehr begehrt. Die Vorbereitungsarbeiten in den Tagen vorher sind auch Zuhause unübersehbar. Die Wohnungen und Häuser werden auf Hochglanz gebracht und Köstlichkeiten für das große Fest vorbereitet.
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