Marsch der Verbundenheit
Solidarität mit Soldaten

Nach dem Abmarsch vom Kirchplatz Burgtreswitz ging es zunächst Richtung Braunetsrieth und dann nach Vohenstrauß. Bild: bey
Vermischtes
Vohenstrauß
15.09.2016
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Der Marsch der Verbundenheit unter dem Dach des Verbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Landesgruppe Bayern, führte ab dem fünften Tag durch den Landkreis Neustadt/WN. Ziel ist am Samstag, 17. September, Weiden.

Burgtreswitz/Vohenstrauß. Mit diesem Marsch der Verbundenheit soll die Solidarität mit den Soldaten im Einsatz zum Ausdruck gebracht werden. Unübersehbares Symbol des Marschs ist die gelbe Schleife, deren Ursprung aber bereits in die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs zurückgeht. Der Kirchplatz Burgtreswitz war am Mittwochmorgen der Treffpunkt für die teilnehmenden Reservisten. In den Start- und Zielorten Moosbach, Vohenstrauß, Eslarn, Flossenbürg, Neustadt/WN, Mantel und Weiden bestehen Reservistenkameradschaften der Kreisgruppe Oberpfalz-Nord.

Start im Bayerischen Wald


Die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden hatten sich bereiterklärt, die Gruppen zu verabschieden, an den Zielorten zu empfangen sowie dort und auch bei der Rast unterwegs Brotzeiten zu spendieren. Im Landkreis Neustadt betragen die Streckenlängen der Etappen zwischen 8,4 und 16,9 Kilometer. Gestartet wurde der Marsch der Verbundenheit in Rettenbach im Bayerischen Wald. Günter Bogner, Organisationsleiter der Kreisgruppe Oberpfalz-Nord, gab vor dem Abmarsch in Burgtreswitz die wichtigsten Informationen für den Weg nach Vohenstrauß bekannt. Johann Schmidt, stellvertretender Vorsitzender des Reservistenverbands Bayern, stellte den Sinn und Zweck der Aktion nochmals heraus. Das gelbe Band als Symbol jeder Etappe solle von jedem Teilnehmer unterschrieben werden.

Anschließend werde dieses Band als Zeichen der Verbindung zwischen Reservisten und Bürgern dem Kommandeur einer im Auslandseinsatz befindlichen Einheit überreicht. Moosbachs Bürgermeister Hermann Ach nannte den Marsch "eine gute symbolische Einrichtung zwischen Bevölkerung und Soldaten". Es sei wichtig, dass der Frieden in Europa in seiner jetzigen Form bestehen bleibe, betonte Ach. Deshalb sei seine Gemeinde bereit, eine derartige Aktion zu unterstützen.

Richtung Vohenstrauß


Das Startzeichen zum Marsch gaben die Moosbacher Böllerschützen. Zunächst marschierten die Teilnehmer nach Braunetsrieth. Nach einem Zwischenstopp ging es weiter in Richtung Marktplatz Vohenstrauß, wo Bürgermeister Andreas Wutzlhofer die Gruppe willkommen hieß. Die sechste Etappe führte am Donnerstag vom Eslarner Marktplatz ins Moosbacher Kurparkgelände.
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