Neue Granitsäulen mit Vohenstraußer Wappen
Eingangstor zur Innenstadt

Mit einem elektrischen Schraubbohrer macht Bürgermeister Andreas Wutzlhofer die Emailwappen fest. Polier Roland Liegl assistiert. Hans Schieder, Ernst Zobel, Karl Frey, Rainer Dötsch, Hans Kick und Dietmar Hammerl (von links) beobachten die Aktion. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
27.10.2016
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Seit Mittwochmittag ist das i-Tüpfelchen des Stadtumbaus West mit der sanierten Bahnhofstraße und dem neuen Tor zur Stadt komplett. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer schraubte die Befestigungen für die Emailtafeln mit dem Stadtwappen an den Granitsäulen auf Höhe der Post fest.

(dob) Die granitenen Quadersteine mit 50 mal 50 Zentimetern und einer Höhe von 2 Metern markieren das neu gestaltete Eingangsportal zum Marktplatz wie in Anlehnung zu früherer Zeit das Stadttor. Passanten, die aus Richtung Bahnhofstraße kommen, werden nun auf den beidseitigen Straßenzügen vom blau-weiß-roten Stadtwappen mit Fuchs und Strauß empfangen. Das Tor zur Stadt, das vom Granitwerk Baumann aus Flossenbürg stammt, werde von der Bevölkerung als dezent, aber dennoch gut sichtbar beurteilt, berichtete Dietmar Hammerl von der betreuenden Bamler Bauingenieur GmbH.

Endspurt ist angesagt


Noch wuseln die Arbeiter an den verschiedensten Stellen hin und her. Endspurt ist für die gut 700 000 Euro teure Baumaßnahme angesagt. Bei etlichen privaten Anwesen legen die Arbeiter der Bechtsriether Firma Schieder ebenfalls noch Hand an, um die Einfahrten zu verschönern. Wutzlhofer wollte mit der Anbringung der Emailwappen das Ende der Baumaßnahme markieren und die Arbeiter zu einem Abschlussessen in den benachbarten Gasthof "Zur Post" einladen.

Fast feierlich wurde es, als der Rathauschef das Wappen in die dafür vorgesehene Stellen einsetzte. Diplom-Wirtschaftsingenieur Ernst Zobel von der Stadtbau Amberg, Dietmar Hammerl, Seniorchef Hans Schieder, Hans Kick (Subunternehmer Landschaftsbau), Karl Fiedler von der Firma Strabag (Subunternehmer Asphalt) und Vorarbeiter Roland Liegl sowie Außendienstleiter Karl Frey und Kämmerer Rainer Dötsch beobachteten die Aktion ganz genau. "Ich danke den beteiligten Firmen für diese wunderbare Straße", sagte das Stadtoberhaupt.

Lob für Baufirma


Selten sei er von seinem Haus in den Breiten Wiesen so oft über diesen Streckenabschnitt gefahren, wie in den vergangenen Wochen, gestand der Rathauschef. Stets bewunderte er wie akkurat, sauber und perfekt die Straße gewachsen sei. Mit dem Unternehmen Schieder bekam die Stadt eine "super Firma", lobte Wutzlhofer. Vor allem dass auch die Anlieger mit an einem Strang zogen, bewunderte der Bürgermeister. "Diese Umbaumaßnahme wertet unsere Stadt enorm auf." Die Bevölkerung habe keinerlei Kritik an ihn herangetragen "und das will was heißen".

"Wir haben große Probleme an anderen Stellen. Wenn wir lauter solche Firmen hätten, könnten wir ruhig schlafen." Die Anbringung der Wappens sieht der Bürgermeister "als Symbol für den Schlusspunkt am Eingangstor". Wenn gleichwohl noch einige Zäune und andere Kleinigkeiten im gesamten Streckenabschnitt fehlten.

"So ein dickes Lob hört man nicht alle Tage", versicherte der Seniorchef der bauausführenden Bechtsriether Firma. Der Applaus der Teilnehmer galt den Arbeitern und allen voran Polier Roland Liegl.
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