Neuer Trendsport "Jumping Fitness Trampolin" in der Region auf dem Vormarsch
Fitness sprunghaft verbessert

Eine Trendsportart erobert derzeit die Region. Jumping Fitness Trampolin lautet das Zauberwort, welches vor allem Frauen fasziniert. Mit dem Diplom in der Tasche wagte Fitnesstrainerin Manuela Vogt (vordere Reihe, Zweite von links) die Investition. Bilder: fjo
Vermischtes
Vohenstrauß
26.02.2016
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Damit kannst du überall sofort mitmachen. Egal ob in Dubai, auf Mallorca oder hier bei uns.

Nach Aerobic, Spinning oder Nordic Walking ist ein neuer Trendsport auf dem Vormarsch. Jumping Fitness Trampolin ist ein Angebot an alle Freizeitsportler - auch an diejenigen, die lange Zeit zu den Bewegungsmuffeln zählten. In Vohenstrauß wird der Sport immer beliebter.

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht der neue Sport auch bei vielen Frauen im Altlandkreis. Ein Verdienst, der Manuela Vogt zuzuschreiben ist, die hierfür die Voraussetzungen schuf: "Jetzt wird es ein Jahr, seitdem ich diese Ausbildung in Jena absolvierte und wir mit dem Jumpen begannen."

Die Idee kam ihr durch eine Kundin, die diese neue Sportart im Urlaub gesehen hatte. "Die war davon total begeistert. Weil dies weltweit überall gleich gemacht wird." Die Vorgaben für die Lizenz sehen eine identische Anleitung für alle Angebote vor - und zwar einheitlich in englischer Sprache. "Damit kannst du überall sofort mitmachen. Egal ob in Dubai, auf Mallorca oder hier bei uns."

Die Wurzeln dieses Sports liegen übrigens quasi vor der Haustüre. Jana Svobodova und Tomas Burianek kam der Ursprungsgedanke im tschechischen Tabor. Die beiden Physiotherapeuten wollten einen Sport erfinden, der unterhaltsam und effektiv sowie für Jedermann geeignet ist. Vogt hat das Programm sofort angesprochen, "weil es so gut ist für die Rückenmuskulatur. Du federst ja beständig ab und hast keinen harten Boden unter dir."

Ausbildung in Sachsen


Ihre Ausbildung machte sie in Jena. Vogt erinnert sich mit einem Schmunzeln: "Ein Kurs in Englisch, gehalten von Tschechen, mitten in Sachsen, mit mir aus Bayern." An den Start wagte sich die selbstständige Unternehmerin mit der Anschaffung von zehn Trampolins: "Das war echt ein Risiko. Kein Mensch wusste, kommt der Kurs an oder besteht nur ein geringes bis gar kein Interesse. Das war dann eine Investition, wo ich mir dachte, das muss einfach laufen."

Es lief nicht nur gut an, sondern hält sich beständig. Mittlerweile sind es 16 Trampolins, die immer gut ausgelastet sind. Vogt: "Es kommt einfach gut an, und weitere Interessierte gesellen sich immer wieder dazu." Sogar eine Gruppe mit Übergewichtigen konnte die mit einem Diplom für das Jumping ausgestattete Trainerin schon für das Trampolin gewinnen. Hier kommt den Teilnehmern zugute, dass nicht das gesamte Körpergewicht gefordert ist: "Das Trampolin fängt viel ab." Trainiert wird im Studio "Asantesana" immer gemeinsam zu festen Zeiten. Mittlerweile wird dort allwöchentlich Montag- und Mittwochabends sowie am Freitag und Sonntag vormittags in vier Gruppen fleißig gehüpft.

Als Nebeneffekt kristallisierte sich eine Teilnehmerschar heraus, die als Show- und Vorführgruppe gebucht werden kann. Diese "Choreo-Gruppe" tritt bei Vereinsfesten oder anderen Veranstaltungen auf. Vogt: "Wir machen das für ein Getränk und 'Just for Fun'. Da wollen wir nichts dran verdienen. Wir freuen uns einfach, wenn wir für den Sport Werbung machen können." Beim Faschingsball in Waldthurn erhielten die Akteure ein gutes Feedback und wurden sofort für das kommende Jahr verpflichtet. Auch beim Rosenmontagsball in Vohenstrauß waren die 15 sportlichen Frauen bereits zu sehen.

Training fürs Gleichgewicht


Fitness Jumping spricht nicht nur die Vohenstraußer an. In der Gruppe tummeln sich Leute aus Pleystein, Eslarn oder sogar Amberg. Bei den Anfängergruppen überwiegt das Stabilisationstraining für Gleichgewicht und Koordination, etwa das Stehen auf einem Bein: "Da kann man ganz viele Gleichgewichtsübungen machen." Mittlerweile entdeckten auch die Fußballer das neue Trainingsgerät für sich und bauen damit ihre Muskulatur über die Wintermonate auf. Alle spüren den Effekt auf gleiche Weise: Man arbeitet ins Trampolin hinein. "Das fühlt sich etwa so an, wie wenn du am Strand im Sand rennen würdest. Da ist immer irgendwie ein wenig Widerstand", erklärt die Trainerin. Spaß und körperliches Wohlbefinden sind jedenfalls garantiert.
Damit kannst du überall sofort mitmachen. Egal ob in Dubai, auf Mallorca oder hier bei uns.Manuela Vogt
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Tina Larsen aus Bach an der Donau | 25.03.2016 | 15:45  
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