Pflanzkurs für Waldbesitzer in Eslarn und Vohenstrauß
Haue und Hohlspaten

Vermischtes
Vohenstrauß
16.03.2016
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Eine stürmische Angelegenheit war der Pflanzkurs im Waldgebiet Penzach am Mittwochvormittag. Der kalte Wind blies kräftig durch die Bäume, als Forstwirtschaftsmeister Ernst Müller vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Amberg und der Förster der Waldbesitzervereinigung (WBV) Eslarn-Vohenstrauß, Andreas Eiser, den Teilnehmern vermittelten, wie man junge Bäume optimal in den Waldboden bringt.Der Klimawandel stellt die Waldbesitzer vor große Herausforderungen. Bei Neuanpflanzungen komme es deshalb auf die Wahl der richtigen Baumarten an, die nicht nur zu den vorherrschenden Bodenverhältnissen, sondern auch zu den sich verändernden Klimabedingungen passen müssen. "Die Qualität der Pflanzen ist besonders wichtig", gab Eiser zu bedenken. Deshalb müssten Pflanzen sofort nach ihrer Entgegennahme aus den Baumschulen überprüft und gegebenenfalls reklamiert werden.

Wie der richtige Umgang mit einem Hohlspaten abläuft, zeigte Müller. Dieser sei vor allem für den Kleinprivatwald ein sehr geeignetes Pflanzwerkzeug. Zum Pflanzen eignen sich aber auch die Rhodener Haue oder der Hohlspaten, erfuhren die Teilnehmer. Die Verwendung von sogenannten Containerpflanzen sei bisher eher die Ausnahme. Die Referenten hatten genügend Anschauungsmaterial mit in den Wald gebracht, um den Waldbesitzern vor Ort eine Pflanzung zu zeigen.
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