Preisschafkopf der Mittelschule Vohenstrauß mit Rekordbeteiligung
Trostpreis für den Rektor

Rekordverdächtig war der Besuch des Preisschafkopfes in der Mittelschule. Rektor Alfons Raab (Zweiter von rechts) und Elternbeiratsvorsitzende Anja Schaller (Zweite von links) übergaben die Preise an die Gewinner. Der Mittelschulrektor war an diesem Abend auch Trostpreisempfänger. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
18.04.2016
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"Dieser Besucherandrang zu unserem Preisschafkopf ist wahrlich richtig sensationell", zeigte sich Rektor Alfons Raab beim traditionellen Preisschafkopf in der Mittelschule am Freitagabend hin und weg. Andere Veranstalter können da nur vor Neid erblassen.

In der neuen Mensa, in den Gängen und im Foyer des Hauptteils der Mittelschule saßen die Schafkopffreunde an den Tischen und spielten das wohl beliebteste Kartenspiel Bayerns. Die Mittelschule gab mit den knapp 200 Kartlern ein richtiges weiß-blau-optimistisches Bild ab, dass der Schafkopf längst nicht tot zu kriegen ist. Besonders auffallend, dass viele Frauen gekommen waren. Elternbeiratsvorsitzende Anja Schaller orderte angesichts des Ansturms geistesgegenwärtig kurz vor Geschäftsschluss noch einmal Getränke nach, damit die Schafkopffreunde nicht kurz vor Mitternacht auf dem Trockenen sitzen blieben.

Lange Warteschlangen bildeten sich zu Beginn am Einlass. "Mit so vielen Leuten haben wir nie gerechnet", strahlte Anja Schaller. Lehrer Hans Wiesent sammelte die Bonuskarten ein und arbeitete so geschickt der Auszählungsmannschaft zu. Gespannt warteten die Kartler auf die Siegerehrung. Renate Herbrecher aus Weiden hatte dann als beste Kartlerin an diesem Abend die Nase vorn. Mit 119 Punkten holte sie sich die Siegprämie in Höhe von 150 Euro. "Ich bin zum ersten Mal dabei und schon bekomme ich den Hauptpreis", war die Seniorin entzückt.

Hans Girisch aus Speinshart rückte mit nur einem Punkt weniger auf den zweiten Platz und entschied sich für eine Berlinreise, anstatt des dafür vorgesehenen Geldpreises. Stefan Kellner aus Lerau wies ebenfalls 118 Zähler vor. Allerdings spielte Girisch einen Tout und war damit im Vorteil. Auf die niedrigste Punktzahl (31) kam an diesem Abend der Rektor selbst und erhielt dafür den Trostpreis.
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