Realschule Vohenstrauß in Vorreiterrolle
Modellschule für digitale Medien

Die Vohenstraußer Realschule war drei Jahre Modellschule beim Projekt "lernreich 2.0 - Üben und Feedback digital" der Stiftung Bildungspakt Bayern zum Einsatz digitaler Medien. Der Landkreis als Sachaufwandsträger hatte die Bildungseinrichtung dazu bestens ausgestattet. Bild: dob
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Vohenstrauß
15.04.2016
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Digitale Medien gehören heute zum Alltag junger Menschen. Umso besser, wenn Schüler mit ihren Lehrern das Potenzial erkennen, nutzen und als wertvolles Instrument in den Unterricht einbauen.

Realschuldirektor Dr. Andreas Meier empfindet es als Privileg, dass seine Bildungseinrichtung Modellschule war und zur Vorzeigeeinrichtung avancierte. "Die Oberpfalz bürgt bei aller Bescheidenheit für Qualität und zum professionellen Arbeiten an der Vohenstraußer Realschule gab es keine Alternative", fasste die Leitende Realschuldirektorin und Ministerialbeauftragte der Realschulen in der Oberpfalz, Maria Kinzinger, nach einer zweistündigen Präsentation der Ergebnisse des Schulversuchs "lernreich 2.0 - Üben und Feedback digital" zusammen.

Federführend als eine von 45 Modellschulen in Bayern bewiesen die Vohenstraußer, wie sich individuelle Förderung und die Fähigkeit zum selbstständigen Lernen durch den Einsatz digitaler Medien verbessern lassen. Zweifellos waren alle Teilnehmer am Ende begeistert, was an der Realschule für eine brillante Arbeit geleistet wird. Das Vohenstraußer Modell soll sogar bei der nächsten Schulleiterfortbildung vorgestellt werden, stellte Kinzinger in Aussicht. Der Schulversuch wurde durch die einzigartige Stiftung Bildungspakt Bayern koordiniert und von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft unterstützt, zu der 143 Unternehmen, darunter BMW, Siemens, Bayerischer Rundfunk oder Wacker-Chemie, zählen.

Lob für den Landkreis


Projektleiterin Eva Stolpmann kam aus München, um als stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Bildungspakt das Projekt "Lernreich 2.0" den Teilnehmern, darunter Landrat Andreas Meier, Kreiskämmerer Alfons Bauer, Bürgermeister Andreas Wutzlhofer sowie den Vorsitzenden des Fördervereins und des Elternbeirats, Martin Hanner und Otto Janner, vorzustellen. Viel Lob erhielt der Landkreis als Sachaufwandsträger der Realschule für die über 30 000 Euro teuren Investitionen.

Vorangetrieben und im Unterricht auf den Weg gebracht haben das innovative Lern- und Lehrmethodenprojekt im virtuellen Klassenzimmer neben Schulleiter Dr. Meier in erster Linie Studienrat und Teamleiter Martin Wettinger mit den Studienräten Helmut Gartner, Kerstin Brunnhuber und Jasmin Mark. Die Entwicklung der digitalen Aufgabenformate geschah in Teamarbeit sowie in Netzwerktreffen und Fachtagungen. "Schüler werden nicht alleine vor dem Rechner gelassen und vor allem sollen sie lernen produktiv und nicht konsumorientiert zu arbeiten", unterstrich Stolpmann.

Die Resonanz der Schüler lasse erkennen, dass durchwegs alle hohe Prozentzahlen als Ergänzung zum Unterricht erreichen wollen "in Vorbereitung auf eine digital geprägte Lebens- und Arbeitswelt".
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