Scheidender Kommandant zieht Bilanz
Feuerwehr 23 Mal im Einsatz

Nach 18 Jahren hörte Anton Striegl (links) als Kommandant auf. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer (rechts) und Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer lobten die vorbildliche Zusammenarbeit. Bild: dob
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Vohenstrauß
06.04.2016
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Nach 18 Jahren beendete Kommandant Anton Striegl seine Führungsrolle bei der Feuerwehr Altenstadt. Zum letzten Mal informierte er in der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Schloßwirt" über die Einsätze.

Altenstadt. Die Wehr hat 44 Aktive, davon 8 Jugendliche. 23 Mal rückten die Helfer zu Einsätzen aus. Diese untergliedern sich in 7 Brände, 11 technische Hilfeleistungen, 1 Sicherheitswache und 4 sonstige Tätigkeiten. "Gott sei Dank handelte es sich bei den Brandeinsätzen nur um Fahrzeug- oder Flächenbrände", sagte Striegl. Einmal konnte die Wehr nicht ausrücken, da es erhebliche Probleme mit der Funkalarmierung gab. Grund dafür sei ein ausgefallenes Relais auf dem Fahrenberg gewesen.

793 Übungsstunden


Bei den technischen Hilfeleistungen waren die Floriansjünger bei einer Ölspur, einem Verkehrsunfall oder bei Sturmschäden und Keller auspumpen gefordert. Für die Einsätze fielen 336 Stunden an. Durch den Pfarrheimabriss ergab sich für die Wehren der Großgemeinde ein ideales Probe-Objekt. Bei 52 Übungen leisteten die Aktiven 793 Stunden. Erstmals waren bei den Fortbildungen und Ausbildungsmodulen auch Frauen dabei. Rebecca Rupprecht wurde in den aktiven Dienst übernommen und auch Neumitglied Peter Gollwitzer von der Feuerwehr Bernrieth.

Eigentlich sollte 2015 das große Einführungsjahr für den Digitalfunk werden. Leider bekam die Integrierte Leitstelle (ILS) in Weiden durch die Insolvenz des Anbieters noch keinen Zugang. In der Großgemeinde verlief die Abwicklung reibungslos. Dies sei ein großes Verdienst von Kämmerer Rainer Dötsch gewesen, stellte Striegl heraus. Seinen Dank richtete er aber auch an Stellvertreter Klaus Rupprecht, der sich um den Einbau der Funk- und Ladegeräte im Einsatzwagen kümmerte. Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer und Kreisbrandmeister Martin Weig gingen auf die Arbeit des Scheidenden ein. Das "tolle Miteinander" war auch Bürgermeister Andreas Wutzlhofer ein Anliegen, sich bei Striegl mit einem Geschenk zu bedanken. Eine Skulptur, bestehend aus zwei Feuerwehrleuten, überreichten die Vorsitzenden Markus Gösl und Florian Zeis.
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