Sommerserenade im Generationenpark in Vohenstrauß
Zoigl-Express dampft im Park

Gemütlich machten es sich die vielen Zuhörer der Serenade am Mittwoch. Auf Stühlen oder einer Decke ließ es sich mit einer Brotzeit gut aushalten.
Vermischtes
Vohenstrauß
25.08.2016
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Der "Eisenbahn-Zoigl-Express" mit Chef Richard Wagner rollte am Mittwoch durch den Generationenpark in Vohenstrauß und nahm zahlreiche Gäste mit auf eine musikalisch-humorvolle Reise. Bilder: bey (2)

Nur zweimal im Jahr tritt der "Eisenbahn-Zoigl-Express" öffentlich auf. Der zusätzliche Termin bei der Sommerserenade der Stadt Vohenstrauß am Mittwochabend im Generationenpark war damit etwas ganz Besonderes.

Wer die musikalische Qualität des "Eisenbahn-Zoigl-Express" mit seinem Leiter Richard Wagner kennt, wusste dies zu schätzen. Und das waren nicht wenige Vohenstraußer Bürger, aber auch viele Gäste aus den Nachbarorten. Abwechslungsreich war das Programm, bei dem sich Stimmungslieder, Country-Songs und Couplets nahtlos aneinanderreihten.

Bereits um 18.30 Uhr nahmen die ersten Zuhörer ihre Plätze im Halbrund vor der Musikbühne ein. Kurz vor Beginn um 19 Uhr waren die Sitzplätze belegt, viele Besucher hatten sich eigene Stühle mitgebracht. Eine Familie mit Kindern machte auf einer Decke ein gemütliches Picknick.

Wer einen besonderen Blick auf den "Eisenbahn-Zoigl-Express" haben wollte, suchte sich seinen Platz auf dem kleinen Erdhügel. Dritter Bürgermeister Johann Gollwitzer begrüßte die Besucher und versprach einen Abend mit "Power und Dampf".

"Schönes Wetter heute"


Richard Wagner, Express-Chef, freute sich über die Mitwirkung seiner Musiker bei der Sommerserenade, da dieser Auftritt in der ursprünglichen Planung nicht zu finden war. Die Gedanken mit Rudi Carells "Wann wird es wieder Sommer" den Auftritt zu starten, seien angesichts der herrschenden Temperaturen auch verworfen worden, meinte Wagner. Und was hätte dann nicht besser gepasst als der Beginn mit dem "Schönen Wetter heute". Mit seinem Rhythmus erinnerte dieses Lied an das einstige "Wochenend' und Sonnenschein".

Die "netten Leute", die in dem Lied besungen wurden, saßen dann auch bestens gelaunt vor der Band und geizten von Beginn an nicht mit Beifall. Beim Lied vom "Weltenbummler", besser bekannt auch als "I hob koa Geld", waren erstmals die Handflächen der Besucher gefordert: Mitklatschen war angesagt. Und dass das Leben auch ohne Geld schön ist, besang die Band dann mit den Besuchern als Taktgeber.

Dann war Dave gefragt, der "Kalifornier aus Weiden", der dem typischen Klang der Zoiglmusik internationales Flair vermittelt. Für Dave ist das Musizieren mit Wagner ein richtiges "Abenteuer", wie er scherzhaft unter Beifall der Besucher meinte. Mit seinem "Always look on the Bride Side of Life" holte er sich jeden Gast sofort als neuen Fan.

"An Rausch im G'sicht"


Danach führte die musikalische Reise mit "Rosamunde" ins Nachbarland. Weil ein Zoigl zu viel manchmal auch Spuren im Gesicht hinterlässt, passte nach dem "A' zapft is" natürlich auch der Titel "Du hast ja - an Rausch im G'sicht". "Die roten Lippen" forderten auch nach vielen Jahrzehnten noch immer zum Küssen auf und frei nach der Melodie "An der Nordseeküste mit dem schneeweißen Strand" stellte der "Eisenbahn-Zoigl-Express" seine Gedanken über "Bei uns in Bayern" vor. "Der Lehrer, der Pfarrer" sorgte wieder für große Heiterkeit bei den Gästen, bevor das Lied mit den vielsagenden Geschichten von den "Winden" als eine von mehreren Zugaben nochmals die Lachmuskeln der Besucher strapazierte.
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