Spielplatz im Winklergarten saniert
Alles dreht sich um die Kleinen

Der Spielplatz im Winklergarten hat eine mächtige und teure Auffrischungskur erhalten. Verschiedene Spielgeräte bieten den Kindern viel Vergnügen. Am Mittwoch überzeugten sich die Stadtvertreter von der Maßnahme. Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
22.04.2016
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"Das Beste am sanierten Kinderspielplatz ist das neue Motorrad, auf dem es sich so toll schaukeln lässt." Das finden die Kleinen, die gerne auf das Areal hinter dem Sonderpädagogischen Förderzentrum (SFZ) kommen. Doch es gibt noch mehr zu entdecken.

Aus dem Verkauf des ehemaligen Poschenrieder-Spielplatzes als Bauplätze bekam die Stadt finanziellen Handlungsspielraum für die Erneuerung des bestehenden Spielplatzes im Winklergarten. Dieser war mit seinen Geräten schon in die Jahre gekommen. Nachdem sich Lehrer und Schüler des SFZ ein offenes Naturklassenzimmer gewünscht hatten, entschloss sich die Kommune, im Zuge dieser Maßnahme auch eine feste runde Holzbank neben dem Schulhaus zu errichten.

Knapp 40 000 Euro


Die Verantwortlichen im Rathaus investierten knapp 40 000 Euro in die Sanierung des Winklergartens. Bauhof-Mitarbeiter karrten 150 Tonnen Quarzsand heran und stellten die Geräte auf. In den Blick fällt sofort der große Vier-Eck-Spielturm mit Pyramidendach, senkrechtem Kletternetz, Bogenrampe, Anbaurutschbahn und einem Vier-Eck-Anbauspielturm.

Kletterwand und Sandspiel


Die Möglichkeiten an diesem Spielgerät mit zusätzlicher Kletterwand sind grenzenlos. Wer sich traut, hangelt sich über die schräge Tarzan-Brücke mit Herkulesnetzgeländer. Gleich nebenan erlauben im zweiten angebauten Turm ein Sandspiel, ein Sandaufzug, ein Sandschüttrohr und ein Wasserrad stundenlange Beschäftigung.

Wer dann Lust zu mehr Bewegung hat, kann sich auf der Edelstahlwippe oder dem Stehkarussell austoben. Großartiges Vergnügen ist beim Slack-Jack vorprogrammiert. Dieses Turngerät dürfte sicherlich nicht nur den Kindern gefallen. In der Vogelnestschaukel lässt es sich prima in den Sommer träumen.

Allein die neuen Spielgeräte verschlangen 27 600 Euro. Die runde Holzbank kostete 1400 Euro, hinzukommen Sand und Fracht (3000 Euro), rund 6 Kubikmeter Beton für die Befestigungen (600 Euro), Baggerarbeiten (350 Euro) und die Arbeitseinsatzkosten des Bauhofs (4800 Euro), informierte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, der sich mit seinen Stellvertretern Uli Münchmeier und Johann Gollwitzer sowie den Fraktionssprechern von der gelungenen Maßnahme überzeugte. "Die 37 750 Euro sind gut investiert", waren sich alle einig. Eine Besucherin auf dem Spielplatz hatte dann aber doch noch einen Wunsch: "Ein Tisch und Stühle wären nicht verkehrt, damit man sich auch mal im Kreis der Erwachsenen zu einem Kaffee zusammensetzen könnte, wenn die Kinder spielen". Auch dies wird umgehend erfüllt werden.
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