Suchtpräventionsfahrt der Mittelschule nach Sachsen
Gefahr erkennen

Eine Kletterwand zu bezwingen, verlangt viel Mut. Einige Mittelschüler schafften dies. Bild: hfz
Vermischtes
Vohenstrauß
09.07.2016
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Die Ganztagsklassen der Pfalzgraf-Friedrich-Mittelschule mit ihren Klassenleiterinnen Evelyn Gleixner und Burga Kiesbauer machten sich auf den Weg nach Crimmitschau in Sachsen. Die Jugendsozialarbeiterin Nadine Gehlert organisierte die Fahrt zum "Haus der Suchtprävention", um den Schülern die Gefahren von Drogen, Alkohol und Zigaretten näher zu bringen.

Durchgeführt wurde das Projekt von dem Verein FAB (Förderung von Ausbildung und Beschäftigung Jugendlicher). Die Kosten übernahmen zum größten Teil das Kreisjugendamt Neustadt und der Elternbeirat der Schule.

An fünf Stationen erhielten die Jugendlichen Informationen zu Drogen und den negativen Folgen. Höhepunkt war das Klettern an einer 20 Meter hohen Wand. Beim Motivationstraining lernten die Schüler das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften kennen und somit auch, dass das Gehirn durch Drogen geschädigt werden kann. In drei weiteren Workshops wurden Filme über Crystal Meth oder Cannabis und deren Wirkung gezeigt. Auch Shisha-Rauchen sollte nicht unterschätzt werden. In Gesprächen mit Sozialarbeitern des Vereins konnten sich die jungen Leute über ihre eigenen Erfahrungen unterhalten. Einige Schüler fuhren stolz nach Hause, weil sie die Kletterwand bezwungen hatten.
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