Tännesberger Christian Demleitner neuer Kreisbrandmeister Ost
Vorschusslorbeeren für den Neuen

Mit dem heiligen Florian im Rücken beginnt Christian Demleitner aus Tännesberg (Mitte) seine Kreisbrandmeisterlaufbahn. Die Ernennungsurkunde überreichte Landrat Andreas Meier (Zweiter von links) im Beisein von Sachbearbeiter Katastrophenschutz Klaus Lotter, Kreisbrandrat Richard Meier und Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer (von links). Bild: dob
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Vohenstrauß
03.11.2016
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Der Tännesberger Kommandant Christian Demleitner ist neuer Kreisbrandmeister. Er ist Nachfolger von Gerhard Gösl aus Vohenstrauß, der sein Amt zur Verfügung gestellt hat (wir berichteten). Neben den Kreisbrandmeistern Ost Martin Weig (Vohenstrauß), Markus Kindl (Oberlind) und Thomas Kleber (Eslarn) wird Demleitner insbesondere für die Bereiche Tännesberg und Leuchtenberg zuständig sein.

In einer Feierstunde übergab Landrat Andreas Meier die Ernennungsurkunde an Demleitner. Mit dabei waren Kreisbrandrat Richard Meier, Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer und der Sachbearbeiter Katastrophenschutz Klaus Lotter.

Garant für Sicherheit


"Kreisbrandmeister ist ein wichtiger Job", hob Landrat Meier als oberster Dienstherr der Feuerwehren hervor und dankte allen Dienstleistenden, die sich für ein Amt zur Verfügung stellen und damit Verantwortung übernehmen. "Die Feuerwehren sind Garant für die Sicherheit der Bürger."

Meier war sicher, dass die Integration des neuen Amtsträgers in die etablierte Führungsriege gelingen werde und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Wehren bestens klappe. Zwar wünschte der Landkreischef, dass die Region vor größeren Schadensereignissen verschont bleibe. Sollte es aber doch einmal zu einem Vorfall kommen, könne man "ein sehr, sehr gutes Gefühl haben, denn auf unsere Feuerwehren ist Verlass".

Mit Demleitner sei in enger Absprache mit den Kommandanten der Wehren eine gute Wahl getroffen worden, resümierte Kreisbrandrat Meier. Eine vorgenommene Umstrukturierung der Aufgabengebiete verkürze die Wege der Führungskräfte. "Mit Demleitner haben wir einen top Mann gefunden." Seine ruhige, bescheidene Art und seine hohe Fachkompetenz mit genügend Erfahrung im Feuerwehrdienst und nicht zuletzt seine von seinen Kameraden entgegengebrachte Sympathie hätten die Entscheidung leicht gemacht.

Johann Rewitzer fand ebenfalls nur lobende Worte. Immerhin sei es sein Vorschlag gewesen, bei dem Tännesberger anzuklopfen, der sich schon als Schiedsrichter und in der modularen Trupp-Ausbildung bewiesen habe. Rewitzer sprach auch Demleitners charakterlichen Fähigkeiten für das verantwortungsvolle Amt an. "Du hast eine große Aufgabe übernommen." Tännesbergs Bürgermeister Max Völkl sei stolz gewesen, als er erfuhr, dass aus seiner Gemeinde ein Kreisbrandmeister ernannt werde. Der neue Mann in der Führungsrolle besitze bereits sämtliche Lehrgänge, verfüge über eine hohe Kompetenz und in seiner Feuerwehr auch über die nötige Autorität.

Jugend gilt Augenmerk


Demleitner gestand, dass er vollkommen überrascht gewesen sei, als ihm das Amt angetragen wurde. "Diese Herausforderung gefällt mir", gab er offen zu. Die Jugendarbeit sei sein besonderes Anliegen, das er auch in seinem neuen Amt auf Landkreisebene weiter forcieren möchte. Viel Wert lege er auf harmonische Zusammenarbeit mit den Führungskräften. Demleitner wird sein Kommandantenamt in absehbarer Zeit zur Verfügung stellen, um sich ganz der neuen Führungsaufgabe widmen zu können.

Der 43-jährige Tännesberger ist verheiratet und Vater zweier Töchter. Lisa (15) und Evi (10) sind ebenfalls beide bei der Feuerwehr. Demleitner ist beruflich Industriemeister Kunststoff beim Pfreimder Unternehmen Gerresheimer.
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