Treue Mitglieder
Großer Teil des Lebens dem Frauenbund gewidmet

Maria Grötsch (hinten, Mitte) gehört seit 60 Jahren zum Katholischen Frauenbund und war über Jahrzehnte bis in die Landesebene aktiv. Älteste Geehrte war die 93-jährige Ida Jungkunst (vorne, Mitte). Bild: dob
Vermischtes
Vohenstrauß
05.03.2016
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"Ohne dich würde die Frauenbundlandschaft anders ausschauen", sagte Frauenbund-Bezirkschefin Martha Bauer respektvoll zu Maria Grötsch, die seit 60 Jahren Mitglied in der Gemeinschaft ist und deshalb in der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Drei Lilien" eine außergewöhnliche Würdigung erhielt. Als ehemalige Bezirks- und Ortsvorsitzende gestaltete die Vohenstraußerin bis in den Landesverband über Jahrzehnte die Arbeit mit.

Bauer sieht sich nicht nur als eine von Grötsch' Nachfolgerinnen eng mit der Geehrten in der Verbandsarbeit verbunden, auch die Leidenschaft für den Gesang im Kirchenchor, in dem beide zur Ehre Gottes seit Jahren engagiert sind, teilen sie miteinander. Grötsch erinnerte sich noch genau an die Zeit, als sie im ehemaligen Kloster mit 25 älteren Frauen ihre Frauenbundtätigkeit aufnahm. Dass daraus eine Erfolgsgeschichte wurde, war damals nicht abzusehen.

Höchste Auszeichnungen


"Du warst über Jahre der Motor des Frauenbunds vor Ort", sagte Bauer. Nachdem Grötsch bereits diözesanweit alle höchsten Ehrungen des Frauenbunds erhalten hatte, wolle die Gemeinschaft ihre Leistungen nun in Geld aufwiegen, meinte die Bezirksvorsitzende, als sie der Vohenstraußerin ein Kuvert überreichte.

Feste Bestandteile


Vier weitere Damen sind seit 50 Jahren fester Bestandteil im Frauenbund. Darunter Margareta Pausch, die 14 Jahre Vorsitzende in Vohenstrauß war und in dieser Zeit unheimlich viel geleistet hatte. Dafür erhielt sie vom Diözesanverband die goldene Ehrennadel mit Stein, die sie sich wahrlich verdient hätte. Ebenfalls die Ehrennadel Gold mit Stein erhielten die 93-jährige Ida Jungkunst, Katharina Meisinger und Maria Winter.

Für 40 Jahre bekamen Amalie Hoch und Traudl Wolf goldene Nadeln. Seit 20 Jahren sind Regina Bayerl, Hildegard Eichhorn, Christine Gmeiner, Eleonore Hammerl, Gabriele Kreuzer, Ursula Lang, Monika Meißner, Agnes Tretter, Margit Uschold, Regina Wenzl und Theresia Zilbauer dabei. "Sie alle sind Schätze des Vereins, das Fundament und wertvolle Perlen", würdigte Bauer. Einen Teil ihres Lebens hätten die Mitglieder dem Frauenbund gewidmet, wie die langjährigen Mitgliedschaften zeigten. Vorsitzende Maria Wildenauer dankte den Geehrten mit Blumen.

Schriftführerin Michaela Wolfinger erinnerte an 22 Aktivitäten. Ein Rekordergebnis hatten die Helferinnen beim Pfarrfest erwirtschaftet. Die Mitglieder sollten sich nicht scheuen, neue Ideen in den Frauenbund einzubringen, appellierte Wolfinger. Wegen des Pfarrheimneubaus sei die Vereinsarbeit im vergangenen Jahr etwas schwieriger gewesen, doch bald könne ja das neue Domizil bezogen werden. Christine Studier-Rupprecht erklärte im Kassenbericht, dass nur eine kleine Spende in Höhe von 600 Euro in der Adventsfeier überreicht wurde, da der Frauenbund auf die neue Küche im Pfarrheim spare.

202 Mitglieder


Der Zweigverein hat 202 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 65 Jahren. Das Jahr zuvor waren es noch 204 Mitglieder mit durchschnittlich knapp 64 Jahren. Drei Frauen traten aus, Hilde Bergler, Elisabeth Eckl, Ilse Scheuner und Franziska Kiesl starben. Gerlinde Grosser und Claudia Kraus hatten an der Buchführung nichts auszusetzen. Dank erhielten auch die Zeitungsausträgerinnen von Maria Wildenauer für ihre Dienste. Der langersehnte Traum, das neue Pfarrheim, gehe nun bald in Erfüllung, freute sich die Vorsitzende. Wenn die Küche eingebaut sei, bekomme Dekan Alexander Hösl einen Scheck.
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